Bienen & Dinos & Mumien & Du

Bienen & Dinos & Mumien & Du

19.12.2019

Grüner Leben

Das ist eine wilde Überschrift, über die wir erst einmal schmunzeln mussten. Im Zuge unseres Adventskalenders 2019 haben wir unsere Freunde von Nearbees gefragt, ob sie nicht Lust hätten, mit einem kleinen Gastbeitrag dabei zu sein und uns und unseren Lesern etwas über Bienen, bzw. Honigbienen zu erzählen. Schließlich sind sie die Experten auf dem Gebiet. Zu unserer Freude hatten sie große Lust und schickten uns diesen wunderbaren Artikel zurück, den wir mit Freude auf unserem Blog veröffentlichen. Ein dickes Danke an dieser Stelle an nearBees und dir nun viel Freude beim Lesen!

"Bienen & Dinos & Mumien & Du

Das ist eine wilde Überschrift, aber sie trifft den Nagel auf den Kopf. Denn (Honig-)bienen sind wichtig. Und das seit langer Zeit und auch in Zukunft. Dass es im Moment aber nicht so gut läuft mit den Bienen, hast Du sicher schon gehört. Und vielleicht hast Du dich gefragt, was man als Einzelperson tun kann. Unser nearBees Team arbeitet jeden Tag an Antworten, die umsetzbar sind und sowohl Bienen, also auch Natur und Mensch zugute kommen.

Ein Imker hebt ein Riemchen aus der Beute, auf dem viele Bienen sitzen

Biene & Mensch: eine (never)ending lovestory

Bevor wir uns dem Hier & Jetzt widmen, werfen wir einen Blick auf die Anfänge einer ganz besonderen Liebesgeschichte. Bienen gibt es schon ziemlich lange. Man vermutet ihren Ursprung in der ersten Hälfte der Kreidezeit (das war grob vor 100 Millionen Jahren, da starben die Dinosaurier!). Und schon seit langer, echt richtig langer Zeit wissen Menschen, wie lecker und nützlich Bienenhonig ist. Bereits unsere Vorfahren in der Steinzeit luchsten den Wildbienen den Honig ab, um u.a. Bären damit anzulocken. Die guten, alten Ägypter waren dann die ersten, die Bienen gezielt zur Honiggewinnung hielten. Allerdings nicht nur um ihn zu essen, sondern auch, um ihre Verstorbenen damit (und mit Wachs und Propolis) einzubalsamieren. Das macht sie zu Honigmumien, was irgendwie niedlich klingt...

Never change a winnig team

Mensch und Biene sind also seit etwa 6000 Jahren ein Winning Team und deswegen sollte das auch für nächsten Tausend Jahre so bleiben. Und damit sind wir wieder bei der Überschrift am Anfang dieses Beitrags. Seit einiger Zeit sieht es nicht mehr so rosig für unsere gemeinsame Zukunft aus: Bienen brauchen, ebenso wie alle anderen Lebewesen, einen Ort zum Leben und ausreichend Nahrung. Durch landwirtschaftliche Veränderungen und immer größer werdende Städte nehmen wir ihnen aber genau das weg. Das ist ein richtig dickes Problem. Denn ohne Bienen wird nicht mehr bestäubt, ohne Bestäubung wächst nichts - und wenn nichts wächst, sieht’s nicht gut aus für uns...

Eine Biene sammelt Nektar in einer Blüte

Also was tun?

Was ist notwendig, damit es nicht so weit kommt? Wie kannst du helfen?
Man braucht...

  1. viele, glückliche Bienen,
  2. Imker,
  3. Honig und
  4. Dich.

Fangen wir bei 1. an: damit es Bienen gut geht, brauchen sie viel und abwechslungsreiche Nahrung. Bepflanze Deinen Garten oder Balkon also so, dass unterschiedliche bienenfreundliche Pflanzen zu unterschiedlichen Jahreszeiten blühen - und sie möglichst ganzjährig Nektar und Pollen finden. Denn unabhängig von der Jahreszeit fliegen Bienen auch in den kalten Monaten bei Temperaturen über 12°C aus!

Diese Pflanzen sind richtige Bienen-Magnete: 

  • Bartblume: sorgt für ein lautes Summherum im Garten - und zwar den ganzen lieben langen Tag! 
  • Erika: blüht bereits im Frühling und kann somit für ein ganzjähriges Pollenangebot äußerst nützlich sein.
  • heimische Wildblumenmischung: Kornblume, Mohn, Ringelblumen, Borretsch - all das lieben Blumen!
  • Herbst-Sonnenbraut: blüht bis in den Oktober hinein in einem herrlichen sonnengelb. 
  • Küchenkräuter: Rosmarin, Thymian, Schnittlauch, Oregano u.v.m. sind nicht nur lecker für uns Menschen. Küchenkräuter blühen übers Jahr verteilt und locken fleißige Bienchen an. 
  • Kapuzinerkresse: mega unkompliziert, mega viele schöne Blüten und du kannst die Blätter für den Salat oder die Blüten zur Deko von Gerichten verwenden. 
  • Lavendel: der Duft der lila Blüten ist nicht nur für uns betörend, sondern lockt auch Bienen in Scharren an.
  • Sonnenblumen: Sonnenblumen sind reich an Pollen und Nektar und blühen noch bis zum Herbst hinein. 
  • Strauchbasilikum: robustes Kraut, was lange blüht und um das sich Bienen tummeln werden. 
  • Ysop: wird auch Bienenkraut genannt. Die Pflanze blüht wunderschön, ist anspruchlos in der Haltung und reich an Pollen.

Weiter geht’s bei 2. den Imkern, deren Arbeit mit den Bienen unersetzlich und überaus zeitintensiv ist. Leider gibt es zu wenig Nachwuchs, die Lust haben hauptberuflich als Imker zu arbeiten. Dafür gibt es eine Vielzahl an fleißigen Hobbyimkern, die große Teile ihrer Freizeit ihren Bienenvölkern widmen. Wir wollen jetzt nicht darauf hinaus, dass Du Imker werden sollst, um Bienen zu unterstützen. Das kannst du aber natürlich... aber Du kannst stattdessen auch regionalen Honig kaufen - beim Imker Deines Vertrauens oder bei Deinem neu entdeckten Imker von Nebenan auf www.nearBees.de - auch so engagierst Du Dich für Bienen und Imkerei! Und damit sind die letzten beiden Punkte erfüllt. Du & Honig - eine neue, vielleicht niemals endende Lovestory.

Ach ja, eins noch:

Für den Stadtgärtner-Adventskalenders haben wir natürlich auch etwas mitgebracht: Zu gewinnen gibt es einen 10 €-Gutschein für den nearBees-Onlineshop. So kannst du dir einen Honig direkt aus deiner Region bestellen. Also, jetzt hier Türchen öffnen und ab mit dir in den Lostopf." 

Logo nearBees

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Die Stadtgärtner produzieren in Handarbeit grüne Geschenkartikel, mit denen du dir oder anderen eine Freude machen kannst. In unserem Blog findest du alles rund um einen nachhaltigen Lifestyle, allerlei Rezepte, DIY-Anleitungen und was ansonsten noch intern bei uns los ist.

Die Stadtgärtner - Derk, Jan und Torge

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