Düngen

Damit Pflanzen wachsen und gedeihen, benötigen sie Nährstoffe. Wenn du dein Hochbeet gerade erst angelegt und befüllt hast, sind allein durch die Komposterde schon reichlich Nährstoffe vorhanden. Das Düngen kann auf ein Minimum beschränkt werden und starkzehrende Pflanzen können trotzdem gut gedeihen. Damit der Boden mit der Zeit nicht auslaugt, solltest du den Nährstoffgehalt aber ab und an wieder auffüllen, also düngen. Es gibt zwei verschiedene Arten der Düngung: Organische und Mineralische Düngung. Hier findest du die Vor- und Nachteile kurz im Überblick:

Vorteile Nachteile Beispiel
Organische Düngung natürlich/ ökologisch (pflanzlicher/tierischer Ursprung) kaum Sofortwirkung Kompost
langfristige Erhaltung und Aufbesserung der Bodenstruktur Hornspäne/Hornmehl
hilft, Nährstoffgehalt im Beet dauerhaft hoch zu halten Stallmist
schafft Nahrung für Mikroorganismen Jauche
hohe Pflanzenverträglichkeit Guano
unschädlich für Mensch, Tier und Umwelt Vinasse
Gründüngung
Mineralische Düngung einfach in der Handhabung chemisch/künstlich - wird industriell hergestellt Blaukorn
sofortige Wirkung nicht über längere Zeiträume empfehlenswert Bittersalze
kann gezielt bei div. Mängeln eingesetzt werden kurze Wirkungsdauer, die schnell wieder nachlässt Kalkstickstoff
gesundheitsgefährdend für Haustiere/Kinder
umweltschädigend, da er nicht komplett zersetzt wird und ins Grundwasser gelangt.

Tipp von den Stadtgärtnern: 1x wöchentlich Brennnesseljauche aufs Beet gießen ist ein Garant für langfristig guten Boden! Das Düngen mit organischem Dünger wie Kompost sollte 1x vor der Gartensaison im Frühjahr und 1x nach der Gartensaison zum Winter hin stattfinden.