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015-080
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Wer Honig liebt wird an der Anisminze viel Freude haben. Diese Duft- und Würzpflanze lockt mit ihrem intensiven Anisaroma ganze Scharen von sammelwütigen Bienen an und sorgt dafür, dass der Nachschub an cremigem Honig nicht abreißt. Zudem sehen die Blüten der Anisminze sehr dekorativ aus und sorgen für das gewisse Extra in Süßspeisen. Und wer restlos alles von der Anisminze aufbrauchen möchte, kann die übrigen Blätter entweder frisch oder getrocknet für Tee verwenden.


Eigenschaften

Pflanzeninformationen
Erntezeit Erntezeit: Juni bis September
Nährstoffbedarf Nährstoffbedarf: Mittelzehrer
Botanischer Name Botanischer Name: Agastache foeniculum
Wuchshöhe Wuchshöhe: 150cm
Lebenszyklus Lebenszyklus: einjährig
Farbwelt Farbwelt: Flieder
Verwendung Verwendung: Blätter und Blüten sind ideal zum Würzen von Süßspeisen. Getrocknete Blätter können als Tee aufgekocht werden - sehr lecker!
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Pflanzanleitung auf dem Umschlag

Die kräftige, bis zu 1,50 Meter hohe Staude kann zwischen März und Mai ausgesät werden. 
Um ein Gedrängel in den Pflanzkübeln und Beeten zu vermeiden, sollte ein Abstand von 50 cm eingehalten werden. Wenn die Anisminze viel Sonne und regelmäßige Duschen genossen hat, kann im Sommer geerntet werden.

Ausführliche Pflanzanleitung: Anisminze

Wenn du auf der Suche nach einer filigranen Pflanze bist, die wunderschön und lange blüht, toll duftet und auch noch in der Küche verwendbar ist, dann könnte die Anisminze genau das richtige Kraut sein für dich. Für unsere Nasen ist das Aroma in der Nase verführerisch, für Schädlinge jedoch nicht – das heißt, dass du damit schon mal keine Sorgen hast.

Anisminze hat es bei uns in Europa lange nicht gegeben. Erst, als die Handelsbeziehungen zwischen unserem Kontinent und Ostasien intensiver wurden, hat dieses Kraut den Weg in unsere Gärten gefunden. Besonders verbreitet war es dabei allerdings nie. Wäre toll, wenn du das ändern würdest, die Anisminze sieht nämlich nicht nur hübsch aus. Bienen schwirren um die wunderbar duftenden Blüten herum, die tatsächlich an Anisgeruch erinnern. Aber auch die Blätter riechen dank der ätherischen Öle toll. Die Blütenstände sind aufrecht und schimmern in Violett, Blau, Weiß und Rosa. Das kommt ein bisschen auf die genaue Unterart an. Auch die exakte Wuchshöhe hängt von der Unterart ab. Die Pflanzen werden zwischen 40 und 150 Zentimeter hoch.

Die Besonderheiten der Anisminze

Auch, wenn diese Pflanze erst einmal kein besonderer Hingucker ist: ein zweiter Blick lohnt sich. Zunächst wirkt sie etwas schmucklos, das schon, aber warte mal ab, bis die Blüte beginnt. Je nach Unterart schmücken bald schöne Farben deinen Garten. Der schon mehrfach angesprochene Duft muss an dieser Stelle noch einmal erwähnt werden, Bienen und Schmetterlinge folgen ihm dankbar und so wird dein Garten zwischen Juni und Oktober (in dieser Zeit blüht die Anisminze) zu einem tollen Tummelplatz für harmlose und hübsche Insekten.

Dass sowohl die Blüten als auch die Blätter in der Küche verwendet werden, ist typisch für diese Verwandte der Minze. Während die Blätter eher getrocknet verwendet werden, etwas als Tee, können die Blüten frisch gegessen werden. Sie machen sich zum Beispiel als Deko fürs Dessert toll.

Anisminze anpflanzen? Kein Problem

Wenn man eine neue Pflanze aussäen möchte, stellt sich jedes Mal die Frage: Schaffe ich es, alle Vorgaben zu erfüllen? Und was ist, wenn ich einen Fehler mache? Zugegeben, nicht alle Pflanzen in Garten und Vorgarten sind so easy to handle wie die Anisminze. Wir stellen die einzelnen Schritte jetzt kurz vor. Also, der wichtigste Punkt ist der erste – du brauchst einen halbschattigen bis sonnigen Standort, der gleichzeitig eher trocken ist als zu feucht. Das ist bei der Anisminze schon die halbe Miete. Wenn es mal über eine längere Zeit schüttet, dann muss das aber noch nicht wirklich schlimm sein, nur Staunässe gilt es zu vermeiden. Ein sandiger, lehmiger Boden wäre ideal. Du kannst die Samen direkt aussäen, ein guter Abstand sind 40 bis 60 Zentimeter in alle Richtungen bis zum nächsten Samen. Wenn du im Freien aussäen möchtest, solltest du bis Mitte Mai warten, aber natürlich kannst du Anisminze unter Glas ab März vorziehen. Im Großen und Ganzen war’s das schon. Wie du diese Pflanze richtig pflegst, erfährst du im folgenden Absatz.

Tipps zur Pflege und Ernte

Die gute Nachricht zuerst: Viel falsch machen kannst du eigentlich nicht. Anisminze verzeiht einiges, auch eine Periode der Trockenheit oder eine längere Zeit von Niederschlägen. Die schlechte Nachricht: Ganz ohne Betreuung kommt das Kraut dennoch nicht aus. Allerdings musst du dir hierfür kein Bein ausreißen. Wenn es etwa länger regnet und das Erdreich besonders feucht zu werden droht, ist es ratsam, wenn du eine Drainage in den Boden setzt. Diese hilft, jenes Wasser abzuleiten, das die Pflanze nicht mehr aufnehmen kann. Bei einer Trockenperiode hingegen solltest du natürlich gießen, idealerweise am Abend oder am Morgen. Diese Minze freut sich, wenn sie im Frühling mineralischen bzw. organischen Dünger bekommt, auch ein flüssiger Dünger für Kräuter oder ein Langzeit-Staudendünger wäre gut. Maßnahmen gegen Schädlinge musst du nicht treffen.

Was musst du bei der Ernte beachten? Du kannst die Blüten und Blätter etwa von Ende Juni bis in den September hinein pflücken. Mach das aber an einem sonnigen Tag, denn dann erreicht die Konzentration der ätherischen Öle in der Anisminze ihren Höhepunkt. Das sorgt beim Verzehr, ob frisch oder getrocknet, für ein besseres Aroma. Wenn du die Anisminze nach der ersten (frühen) Blüte etwa zehn Zentimeter über dem Boden zurückschneidest, blüht sie im gleichen Sommer mit ein bisschen Glück noch einmal. Vermehren kannst du diese Pflanze entweder ganz ohne eigenes Zutun; das ist dann der Fall, wenn alle Bedingungen für die Anisminze ideal sind. Sie sät sich dann selbst aus. Ansonsten kannst du diese tolle Pflanze durch Stecklinge oder durch Teilung vermehren.