Basilikum "Genoveser Emily"

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Artikelnr.
015-024
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In der Antike als Königskraut verehrt, wurde Basilikum bereits 1000 v. Chr. als Duft und Heilpflanze kultiviert. Es galt als Zauberkraut und sollte gegen Fabelwesen und böse Geister wirksam sein. Und auch die moderne Wissenschaft fand heraus, dass Basilikum einen Stoff enthält, der gute Laune macht. Basilikum harmoniert sehr gut mit Olivenöl und wird zum Aromatisieren von Pasta aller Art, aber auch von Tomaten und Paprikasalaten verwendet.


Dieses Saatgut ist BIO zertifiziert
(DE-ÖKO-006)

Eigenschaften

Pflanzeninformationen
Erntezeit Erntezeit: ganzjährig
Nährstoffbedarf Nährstoffbedarf: Starkzehrer
Botanischer Name Botanischer Name: Ocimum basilicum
Wuchshöhe Wuchshöhe: 30-40 cm
Lebenszyklus Lebenszyklus: einjährig
Farbwelt Farbwelt: Grün
Verwendung Verwendung: Zum Würzen von Salaten, Soßen und Tomatengerichten
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Pflanzanleitung auf dem Umschlag

Emily gedeiht an sehr sonnigen und warmen Standorten am besten. Sie liebt geschützte Plätze ohne Wind und starken Regen, da sie unter Staunässe genauso leidet wie unter Trockenheit. Das Ernten der Blätter sollte nur an den Triebspitzen erfolgen, damit Emily ihr buschiges Aussehen behält und auf euren Balkonen oder im Garten immer gut aussieht.

Ausführliche Pflanzanleitung: Basilikum "Genoveser Emily"

Der Klassiker Basilikum „Emily“ ist ideal für noch ungeübte Stadtgärtner, da man sich bereits acht Wochen nach der Aussaat über erste Ernteergebnisse freuen kann. Aber da Basilikum, auch Königskraut genannt, ein Kind des Südens ist, muss du hierzulande beim Anbau ein paar Dinge beachten. Lass dich aber nicht entmutigen, weil dein letzter Basilikumtopf aus dem Supermarkt nach weniger als einer Woche aussah, als wäre er vom Bus überrollt worden. Diese Pflanzen werden oft schnell und lieblos hochgezogen und sind auf ihrem Weg bis zu deiner Fensterbank harten Strapazen ausgesetzt. Du wirst es besser machen.

Mehrere Töpfe mit Basilikum-Pflanzen in einer Nahaufnahme

Bereite deinen Pflanztopf vor wie in unserer Anleitung beschrieben, also halb nährstoffreiche Blumenerde und halb nährstoffarme Aussaaterde. Achte unbedingt darauf, dass dein Substrat locker genug ist, damit sich keine Staunässe bilden kann. Im Zweifel lieber ein bisschen Sand untermischen. Anfang April kannst du dann auf deiner wärmsten Fensterbank ohne direkte Sonneneintrahlung aussäen. Aber Vorsicht! Basilikum gehört zu den sogenannten Lichtkeimern, das heißt, dass du die kleinen Saatkörnchen auf keinen Fall mit Erde abdecken darfst. Lediglich 5-10 der schwarzen Körnchen auf der Oberfläche in deinem Topf verteilen und leicht andrücken. Anschließend wässern, wobei du aufpassen musst, dass du das Basilikum-Saatgut nicht wegschwemmst. Damit dein Basilikum zu keimen anfängt, sollte die Raumtemperatur zwischen 20°C und 25° C betragen.

Wenn du nun die Erde schön feucht hältst (nicht zu nass, sonst kann sich Schimmel bilden), zeigen sich bereits nach 1-2 Wochen erste Keimblätter. Sehr wichtig ist, dass du Basilikum immer von unten gießt, niemals über die Blätter, denn die feinen Wassertropfen bündeln das Sonnenlicht und führen zu üblen Verbrennungen auf der Blattoberfläche. Außerdem ist Basilikum ein echter Warmduscher, also bitte keine Schocktherapie mit eiskaltem Wasser! Nach den berühmten Eisheiligen kann dein Basilikum umziehen ins Freie. Am besten du gewöhnst ihn erst mal auf deinem Balkon im Halbschatten an die neue Umgebung, ehe du ihn der freien Natur aussetzt.

Wenn aus deinen zarten Keimlingen ein Büschel voller schmackhafter Blätter geworden ist, geht es endlich ans Ernten. Entgegen aller Gewohnheiten solltest du deinem Basilikum nicht nur die Blätter ausrupfen, sondern knapp oberhalb einer Blattgruppe ganze Stiele abschneiden, dann treibt er weiter aus.

Wer hatte nicht schon mal einen Basilikumtopf, der am Ende nur noch aus einem kargen Wald aus grünen Stielen bestand? Um das zu verhindern musst du die Triebe regelmäßig entfernen. Je öfter du das tust, desto buschiger wird dein Basilikum.