Mangold "Bright Lights"

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015-088
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"Das vergessene Gemüse" war lange Zeit das beliebteste Gemüse der Deutschen, wurde dann aber von Popeye und seiner Dauerfernsehwerbung für Spinat nahezu komplett verdrängt. Langsam findet Mangold aber seinen Weg zurück in die Gesellschaft. Zurecht, denn Mangold ist genau so gesund wie Spinat, schmeckt aber deutlich würziger. Aber Mangold ist noch mehr als ein aromatischer Spinatersatz. Das Rübengewächs macht lange Satt und fördert durch viel Vitamin K die Regeneration nach dem Sport.

Eigenschaften

Pflanzeninformationen
Erntezeit Erntezeit: Juli bis Oktober (mehrfach)
Nährstoffbedarf Nährstoffbedarf: Mittelzehrer
Botanischer Name Botanischer Name: Beta vulgaris
Wuchshöhe Wuchshöhe: 30 cm
Lebenszyklus Lebenszyklus: zweijährig
Farbwelt Farbwelt: Die Farbe der Stile reicht von leuchtendrot über orange, goldgelb bis weiß
Verwendung Verwendung: Die Blätter werden wie Spinat verwendet, die Stile wie Spargel. Hoher Mineral- und Vitamingehalt, viel Carotin und Calcium.
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Pflanzanleitung auf dem Umschlag

Mangold ist eine robuste Pflanze und der Anbau ist daher unkompliziert. Das Saatgut wird im April etwa 2-3cm tief eingesät und sollte am Anfang vor Frost geschützt werden. Reihen- und Pflanzenabstand sollten dabei etwa 30-40cm betragen. Mangold fühlt sich an einem halbschattigen bis sonnigen Standort wohl und sollte als Mittelzehrer nur mäßig gedüngt werden. Die Erde sollte stets feucht gehalten werden. Die erste Ernte erfolgt etwa 2 bis 3 Monate nach der Aussaat. Generell kann Mangold häufig und lange geerntet werden.

Ausführliche Pflanzanleitung: Mangold "Bright Lights"

In der Welt der Pflanzen ist Väterchen Frost meistens der Endgegner. Es gibt nur wenige Ausnahmen. Eiswein entsteht nur dann, wenn der erste Frost über die noch nicht gelesenen Trauben gegangen ist. Und Eiswein gilt ja als etwas ganz Besonderes. Aber auch der herrlich anzusehende und lecker schmeckende Mangold Bright Lights ist ein Freund der Kälte – und er sieht immer besser aus, je kälter es im Herbst wird. Das liegt daran, dass die Farben, in denen sich Stiele und Blätter zeigen, immer intensiver werden, je niedriger die Temperaturen sind. Wenn du den Bright Lights also bis November im Beet hältst und er die ersten Nachtfröste mitnimmt, wird er immer bunter und knalliger.

Blatt und Stiel sind essbar

Dieser Mangold hat auch nichts dagegen, wenn du ihn ungeerntet über den Winter draußen lässt und ihn erst zwischen März und Mai erntest. Dann allerdings solltest du neu anpflanzen. Lass dich jedenfalls nicht irritieren von den Farben – es sind keine Alarmsignale à la „Ich bin rot oder gelb, also bin ich giftig“, wie sie in der Natur sonst schon mal vorkommen. Die grünen, von rötlichen Adern durchzogenen Blätter schmecken köstlich, wenn du sie ordentlich zubereitest und entsprechend würzt. Und die bunten Stiele stehen diesem Geschmack in nichts nach. Mangold ist ein Gemüse, das gerade im Herbst und im Winter gut zu deftigen Speisen passt.

Säen und pflegen

Die richtige Zeit für die Aussaat von Bright Lights ist der April. Da Mangold generell sehr anspruchslos ist, kommt es auf den Boden nicht so sehr an. Er sollte nur nicht allzu schwer und nicht allzu leicht sein. Es reicht, wenn es ein lockerer Boden ist, den du mit Langzeitdünger vorbehandelst, bevor du säst. Entweder du ziehst dazu eine Furche, die maximal drei Zentimeter tief ist, und gibst dort den Dünger und das Saatgut hinein; alternativ gräbst du einfach einzelne Löcher. Der Abstand von Saat zu Saat sollte etwa einen halben Meter in alle Richtungen betragen.

In den kommenden Wochen ist es nur wichtig, dass die Erde nicht völlig austrocknet und du ab und an ein wenig Flüssigdünger dazugibst, hin und wieder musst du auch ein wenig behacken. Das ist aber auch schon alles, was an Pflege notwendig ist. Bright Lights ist eine dankbare Sorte, die schnell wächst und ziemlich robust daherkommt. Es gibt nicht viel, das diesem Mangold wirklich etwas anhaben kann. Als Faustregel gilt, dass der Ertrag pro Quadratmeter bei etwa drei Kilogramm liegt – gar nicht schlecht, oder? Zwischen die Mangoldpflanzen kannst du zum Beispiel Möhren, Grünkohl oder Buschbohnen setzen, diese Pflanzen vertragen sich gut und du erzeugst so eine tolle Mischkultur.

Wie du Bright Lights richtig erntest und zubereitest

Bei der Ernte ist nichts Entscheidendes zu beachten. Entweder du pflückst allein die Blätter ab oder nimmst die Stiele gleich mit dazu. Je jünger die Blätter bei der Ernte, desto zarter sind sie auch, das heißt: Frühernte im Juli oder August. Wenn du den Mangold über den Winter draußen lässt, dann erntest du zwischen März und Mai und bringst dann eine neue Kultur aus. Dafür kannst du den gleichen Boden nutzen, Mangold ist kein Starkzehrer. Wenn der Bright Lights draußen überwintert, hast du in der grauen tristen Zeit einen echten Lichtblick im Beet.

Bei der Zubereitung sind eigentlich kaum Grenzen gesetzt, am üblichsten ist jedoch die Variante, bei der der Mangold wie Spinat angerichtet wird. Du kannst ihn zu Pasta essen, zu Gerichten mit Fleisch und Kartoffeln, im Auflauf, im Omelette, gedünstet zu Fisch oder natürlich roh im Salat.