Petersilie "Gigante di Napoli"

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015-049
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Seit mehr als 3000 Jahren mischt die Petersilie in der feinen Küche ganz oben mit. Vor allem die glatte Petersilie gilt als echter Küchenklassiker und ist neben Pfeffer und Salz das wichtigste Gewürz der europäischen Küche. Die Duft- und Geschmacksstoffe ihres ätherischen Öls sind so ausgewogen zusammengesetzt, dass sie mit nahezu jedem Gewürz harmonieren, ohne die anderen Aromen zu unterdrücken. Das können nicht viele Gewürze von sich behaupten. Die Petersilie passt gut zu Saucen, Kartoffeln, Fisch, Fleisch und vielen Gemüsesorten.


Dieses Saatgut ist BIO zertifiziert
(DE-ÖKO-006)

Eigenschaften

Pflanzeninformationen
Erntezeit Erntezeit: ganzjährig
Nährstoffbedarf Nährstoffbedarf: Schwachzehrer
Botanischer Name Botanischer Name: Petroselinum crispum
Wuchshöhe Wuchshöhe: 30-40 cm
Lebenszyklus Lebenszyklus: mehrjährig
Farbwelt Farbwelt: Grün
Verwendung Verwendung: Vielseitiges Küchenkraut
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Pflanzanleitung auf dem Umschlag

Optimale Bedingungen für die mehrjährige Petersilie sind ein heller Standort ohne dauerhafte, starke Sonneneinstrahlung und nährstoffhaltiger, durchlässiger Gartenboden, ohne Staunässe. Die Pflanze sollte regelmäßig gedüngt werden, damit sie ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist und geerntete Blätter schnell nachwachsen können. Sie erreicht eine Höhe von bis zu 40 cm.

Ausführliche Pflanzanleitung: Petersilie "Giganten di Napoli"

Frische Petersilie, und das ist jetzt mehr objektive Feststellung als bloße Behauptung, ist in der Küche ein echter Tausendsassa. Das Gewürz aus der Familie der Doldenblütler, je nach Sorte mit krausen oder glatten Blättern, gibt jedem Eintopf, jeder Suppe, jeder Kartoffelspeise erst die richtige Würze. Aber auch andere Gemüsegerichte, salzige Quarkspeisen, frische Salate und so einige Saucen weiß das Kraut durchaus zu veredeln, wenn das Essen auf den Tisch kommt, und das seit drei Jahrtausenden. Nicht umsonst ist es fester Bestandteil von Suppengrün. Und nicht umsonst, aber für sehr schmales Geld, kannst du Petersilie im Garten, auf dem Balkon oder in der Küche selbst ziehen. Unter uns gesagt: das ist sogar ziemlich einfach.

Wohlschmeckende Kulturpflanze mit vielen Namen

Petersilien-Saatgut der Sorte Gigante di Napoli

Die Samen dieses Krauts brauchen weder einen grünen Daumen noch komplizierte Tricks, um sie zu wohlschmeckender Petersilie gedeihen zu lassen. Sogar der Standort verzeiht vieles. Wichtig ist nur, dass du ein Plätzchen findest, das halbschattig ist, wenn es geht. Und das einen Boden aufweist, der über Nährstoffe verfügt. Ob das im Garten ist, in einem Pflanzenkübel auf dem Balkon oder in einem Topf auf dem Fensterbrett in der Küche, bleibt sich eigentlich gleich. Wichtig ist nur, dass du wartest, bis es keinen Frost mehr gibt, wenn du vorhast, den Petersil – so wird er in Bayern und Österreich genannt – draußen anzupflanzen. Drinnen, also im Haus, geht das auch schon früher.

Namen für das Kraut gibt’s übrigens viele, auch Peterling, Peterle, Petergrün, Peterli oder Silk wird im deutschen Sprachraum für die wohlschmeckende Kulturpflanze als Bezeichnung verwendet. Ursprünglich kommt sie vermutlich aus dem Südosten Europas und dem Westen Asiens. Wo sie hingeht, ist auch klar, nämlich als tolles Würzkraut in deine Gerichte, aber davor haben die Götter doch noch ein wenig Schweiß gesetzt. Ganz von allein wird nämlich auch Petersilie (wir bleiben dann doch besser beim gemeinhin gebräuchlichsten Begriff) nicht erntereif.

Viel Saatgut ausbringen ist angesagt

Ob nun drinnen oder draußen, im Topf, Kübel oder Beet, entscheidend ist, dass du stets viel Petersilie-Saatgut verwendest, wenn du Petersilie anbaust. Denn die Pflanze wird zwar bis zu 30 Zentimeter hoch und trägt dann zahllose Blätter, doch das dauert ziemlich lang. Besser, du streust viel aus, das steigert den Ertrag bei der Ernte auch dann, wenn die Petersilie noch recht klein ist. Den Boden, in dem die langsam wachsenden Keimlinge sitzen, solltest du nach der Aussaat ab und zu ein wenig lockern, vielleicht mit einer Harke.

Und klar, ohne Wasser wächst praktisch nichts, also auch keine Petersilie. Wenn die Erde gut und einheitlich feucht gehalten wird, freut sie sich sogar und wächst nicht ganz so langsam. Aber Vorsicht, übertreib es nicht mit dem Wässern, denn bei Staunässe ist sie sehr sensibel und geht dir praktisch unter den Fingern ein. Wenn du das Kraut im Beet anpflanzt, ist ein mit Humus angereicherter Boden zu empfehlen. Ziehst du die Petersilie hingegen im Topf oder im Kübel, dann schadet es nichts, schon kurz nach der Aussaat hin und wieder ein klein wenig zu düngen.

Ernte und Verwendung

Wenn es gut läuft, kannst du die ersten Blätter schon nach zwei Monaten abernten. Wie du die Petersilie benutzt, ist Geschmackssache. Denn nicht nur frisch, sondern auch getrocknet hat das Kraut seinen Reiz. Wenn du im Herbst noch einmal kräftig ernten kannst, dann schadet es nicht, die Blätter über den Winter zu trocknen und so immer wieder ein prima Grundgewürz für Suppen und Eintöpfe parat zu haben. Und wer’s mag, kann sich außerdem aus den getrockneten Pflanzen einen Tee kochen. Der soll immerhin die Verdauung fördern und harntreibend sein. Wohl bekomm’s!