Ringelblumen

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Pünktlich zum Sonnenaufgang öffnen sich die orangefarbenen Blüten der Ringelblumen und begeistern den lieben langen Sommertag Groß und Klein durch ihre natürliche Schönheit. Verschwindet die Sonne dann hinterm Horizont, schließen sich auch die Blüten der Ringelblumen wieder. Die Ringelblume als verlässlicher Wetterprophet? Vielleicht! Gewiss ist: Wenn die Blüte sich bis zum Vormittag weit geöffnet hat, kann das nur Gutes bedeuten: Der Tag wird wohl sonnig werden!

Eigenschaften

Pflanzeninformationen
Erntezeit Erntezeit: Blüht von Juni bis Oktober
Nährstoffbedarf Nährstoffbedarf: Schwachzehrer
Botanischer Name Botanischer Name: Calendula officinalis
Wuchshöhe Wuchshöhe: 20-60cm
Lebenszyklus Lebenszyklus: einjährig
Farbwelt Farbwelt: Orange
Verwendung Verwendung: Zur Verschönerung von Garten, Balkon oder Umgebung
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Pflanzanleitung auf dem Umschlag

Die Ringelblume ist ein Sommerblüher. Sie gedeiht sowohl an halbschattigen, als auch vollsonnigen Standorten. Hier gilt: Je mehr Sonne, desto größer die Blüten. Der Boden sollte leicht lehmig und nicht zu feucht sein. Für die Aussaat geeignet ist nährstoffarme Aussaaterde. Die Pflanze bildet mehrmals neue Blütenknospen aus, die jeweils nach 4-5 Tagen verblühen. Als Schnittblume solltest du die Blüten noch vor dem vollständigen Aufblühen abschneiden. Sie erreicht eine Höhe bon 20 - 60 cm.

Pflanzanleitung Ringelblume

Ausführliche Pflanzanleitung: Ringelblumen

Dieser Korbblütler gilt als eine der Zierpflanzen, deren Anbau der Mensch schon am längsten praktiziert. Deswegen kann heute niemand mehr mit Sicherheit sagen, aus welcher Region die Ringelblume ursprünglich stammt; man vermutet den Mittelmeerraum als erstes Verbreitungsgebiet. Die Calendula officinalis fand schon in der Antike Verwendung als Heilpflanze, sie wurde als Aufguss und als Salbe verwendet bei Wundbehandlungen oder Entzündungen. Ihr herrliches Gelb behält die Ringelblume auch, wenn sie getrocknet worden ist; das machte sie bereits im Altertum recht begehrt. Warum? Weil sie – zerkleinert und gemahlen – dem auch seinerzeit schon teuren Safran unauffällig untergemischt werden konnte: Die Gewürzhändler haben den Safran also mit der Ringelblume gestreckt. (Es gibt allerdings auch Arten, die eher orange oder rötlich blühen.)

Zwei Blüteperioden

Die Calendula ist nicht zuletzt deswegen so beliebt, weil sie gleich zweimal blüht. Im April gesät, stellt sich die erste Blüteperiode im Juni ein – die Blüte ist dann über etwa anderthalb Monate ziemlich intensiv. Nach dieser Zeit entwickeln die Ringelblumen erneut Knospen, die allerdings etwas kleiner sind und im Spätsommer oder im frühen Herbst erneut florieren. Das ist natürlich fantastisch und lässt die Herzen aller Blumenfreunde höher schlagen. Und das Beste: Ringelblumen benötigen nicht einmal besonders viel Pflege.

Der Standort ist da schon entscheidender. Ein bisschen lehmartig sollte der Boden sein, stickstoffarm und am besten relativ trocken. Ach ja, vollsonnig wäre optimal. Stimmen diese Rahmenbedingungen, dann ist die Calendula eine dankbare Pflanze, die zuverlässig im Beet keimt. Zuvor solltet ihr den Boden etwas gelockert und vom Unkraut befreit haben, idealerweise bedeckt ihr die Samen mit einer maximal einen Zentimeter starken Kompostschicht. Haben die Samen gekeimt, dann dünnt ihr das Beet etwas aus, indem ihr die Keimlinge in einen Abstand von etwa 30 Zentimetern setzt. Das bedeutet natürlich, dass ein paar Keimlinge übrig bleiben; die könnt ihr ja anderswo im Garten unterbringen. Oder ihr pflanzt sie in Blumenkästen. Vorsicht beim Ausheben, am besten ist es, wenn ihr einen Esslöffel oder eine kleine Schaufel benutzt.

Achtung beim Aussäen

Wie schon beschrieben könnt ihr im April säen – aber wirklich nur, wenn garantiert kein Frost mehr kommt. Wenn ihr keine Geduld habt und die erste Blüte schon im Mai erleben wollt, dann könnt ihr die Calendula auch vorziehen. Dafür braucht ihr nur einen Topf, Anzuchterde und etwas Sand, mit dem ihr die Erde hauchdünn bedeckt. Die Anzuchterde muss stets feucht sein, nach weniger als zwei Wochen bei 15 Grad treiben die Keimlinge aus. Nach etwa drei Wochen kommen die jungen Triebe dann einzeln in Blumentöpfe und von dort im Mai ins Beet, die Blüte beginnt dann schon bald.

Und der Pflegeaufwand? Der hält sich doch sehr in Grenzen. Vor der Aussaat etwas Kompost, nach der Aussaat etwas Kompost und der Rest erledigt sich praktisch von allein. Bei mäßiger Feuchtigkeit stehen die Chancen für eine tolle Blüte am besten, insofern der Wettergott mitspielt. Wenn es eine lange Trockenperiode gibt, könnt ihr ab und an mit ein bisschen Wasser nachhelfen. Verwelkte Blütenstände übrigens knipst ihr mit der Gartenschere aus, so fördert ihr das Wachstum neuer Blütenstiele.

Inmitten anderer Pflanzen

Ringelblumen fühlen sich wohl, wenn sie inmitten von diversen Gemüsesorten gedeihen dürfen. Für das Grünfutter ist die Calendula sogar wertvoll, weil ihre Wurzeln giftige Sekrete absondern, die Nematoden fernhalten. Aber natürlich könnt ihr die Ringelblumen auch als reines Ringelblumenbeet anlegen oder im Sommerblumenbeet gemeinsam mit anderen Blumen. Wenn ihr irgendwo ausgelaugte Böden im Garten habt, etwa eine ehemalige Erdbeeranbaufläche, dann sät ruhig Ringelblumensamen aus; sie sind ideal dafür, müde Böden zu beleben.

Nematoden also sind kein Thema, aber wie sieht es mit anderen Schädlingen aus? Der Falsche und auch der Echte Mehltau sind Pilze, die die Ringelblume leider recht oft befallen, dazu kommen Blattfleckenkrankheiten. Ist der Boden jedoch locker genug und der Standort luftig, dann muss es dazu gar nicht erst kommen. Ansonsten machen sich manchmal Minierfliegen, Blattwanzen und Blattläuse über die Calendula her. Ein Schutz gegen Schnecken ist ebenfalls zu empfehlen.

Wird gerne gekauft mit: