Rosmarin "Citaro"

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015-089
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Rosmarin betört mit seinem intensiven Duft nach ätherischen Ölen die ganze Welt und das seit Tausenden von Jahren. Anfangs rings um das Mittelmeer beheimatet ist das nadelähnliche Kraut dank seiner Vielfältigkeit heute weit verbreitet. Ob zum Verfeinern von saftigem Grillfleisch und mediterranem Gemüse, für die Haar- und Körperpflege oder als duftige Beigabe in einem prasselnden Kaminfeuer. Rosmarin ist das Parfum der Natur und Symbol der Liebe.

Eigenschaften

Pflanzeninformationen
Erntezeit Erntezeit: ganzjährig
Nährstoffbedarf Nährstoffbedarf: Schwachzehrer
Botanischer Name Botanischer Name: Rosmarinus officinalis
Wuchshöhe Wuchshöhe: 30 - 50 cm
Lebenszyklus Lebenszyklus: mehrjährig
Farbwelt Farbwelt: Grün
Verwendung Verwendung: Küchenkraut zum Würzen von Speisen.
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Pflanzanleitung auf dem Umschlag

Im Frühjahr, zwischen März und April, kann Rosmarin in Anzuchttöpfchen auf der warmen Fensterbank vorgezogen werden. Es empfiehlt sich etwas Sand unter die nährstoffarme Anzuchterde zu mischen und unbedingt mäßig zu gießen um Bedingungen ähnlich dem Mittelmeerraum zu schaffen. Rosmarin erfordert Geduld aufgrund des gemächlichen Wachstums. Ab Ende Mai können die Jungpflänzchen ins Freie umziehen, idealerweise in Pflanztöpfe, damit einem Umzug ins Winterquartier später nichts im Wege steht. Geerntet werden können die frischen Blätter das ganze Jahr über, von einem Rückschnitt im Herbst ist dringend abzuraten.

Ausführliche Pflanzanleitung: Rosmarin "Citaro"

Die Küchen Italiens, Frankreichs, Griechenland und Spaniens wären um einiges ärmer, wenn es Rosmarinus officinalis – so lautet der botanische Name – nicht gäbe. Ob Pasta, Fisch, Fleisch, alles mit Tomaten oder anderem Gemüse, das Essen wäre vermutlich immer noch gut, aber eben nicht so lecker, wie sie es mit Rosmarin sind. Das darf man ruhig behaupten, ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Wie du schon bemerkt hast: In der Heimat des Rosmarins geht es etwas wärmer zu als bei uns. Bedeutet das im Umkehrschluss, dass Rosmarin es sonnig und warm mag? Kann man so sagen – obwohl es auch Züchtungen gibt, die winterhart sind.

Trockenheit und Sonne

Das sind dennoch die besten Zutaten, wenn du eine schöne Ernte einfahren willst. Gepaart mit einem mageren und gern kalkhaltigen Geläuf erzielst du in der Regel die besten Erträge. Dünger solltest du in keinem Fall verwenden, auch dann nicht, wenn du den Rosmarin im April aussäst. Ein Windschutz ist aber nicht zu verachten, besonders dann nicht, wenn du an einer Stelle säst, die kalten Winden aus Nord und Ost ausgesetzt sein kann. Doch warum das frühe Säen? Ist es im April nicht noch recht kalt in den Nächten? Das ist einerseits richtig. Aber andererseits braucht Rosmarin einfach auch eine ganze Zeit, um es sich im Beet schön gemütlich zu machen, also um große Wurzeln schlagen zu können. Die braucht das leckere Kraut aber auch, denn es holt sich alles, was es braucht, aus der Erde.

Gießen erst, wenn’s länger trocken war

Mit dem Gießen musst du es ebenfalls nicht übertreiben. Vor allem die Blätter müssen trocken bleiben, wenn du die Pflanze gießt, sonst besteht Fäulnisgefahr. Nur, wenn es mal für eine längere Zeit trocken ist, musst du mit Wasser ein wenig nachhelfen. Pflegen musst du dieses herrliche Küchenkraut ebenfalls nicht besonders, es reicht, wenn du Rosmarin regelmäßig beschneidest, und zwar so, dass der ganze Trieb bis auf einen einzigen grünen Spross beschnitten wird. Das verhindert, dass die Pflanze stark verholzt.

Leichtes Spiel bei der Ernte und Tipps zum Überwintern

Wie du als Experte sicher bemerkt hast: beschneiden, das bedeutet in diesem Fall ernten. Es kann natürlich sein, dass du dadurch mehr Rosmarin erntest, als du benötigst. Das ist aber kein Problem, weil Rosmarin auch in getrocknetem Zustand wunderbar schmeckt. Was du also nicht frisch verbrauchen kannst, trocknest du einfach.

Weil Rosmarin auch bei uns zum Selbstanbau beliebt ist, gibt es inzwischen auch Sorten, die recht winterhart sind. Diese kannst du im Winter einfach draußen lassen, allerdings nicht in den ersten Jahren, wenn die Pflanzen noch kleiner und zarter sind. Diese versorgst du mit einem guten Winterschutz, dann sollten auch die jüngeren Exemplare keine Schwierigkeiten haben, durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Eine Abdeckung, die den Schnee fernhält, ist das Mindeste. Wenn du nicht sicher weißt, ob der Rosmarin robust genug ist, um draußen zu überwintern, dann topfst du ihn um und nimmst ihn mit ins Haus, wo er sich über einen hellen, aber eher kühlen Platz freut.