Salat "Sylvesta"

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„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Leckerste im Gartenland?“ Der Salat mag nicht der geschmacksintensivste Vertreter in unseren Gemüsebeeten sein, doch bietet sein milder und zurückhaltender Geschmack den anderen Darstellern eine Bühne um sich zu präsentieren. Ob als erfrischende Beilage oder als sommerlicher Hauptgang – Salat erfreute sich schon vor 4500 Jahren bei den Ägyptern großer Beliebtheit. Im März gesät, kann er nach 2 bis 4 Monaten geerntet werden.


Dieses Saatgut ist BIO zertifiziert
(DE-ÖKO-006)

Eigenschaften

Pflanzeninformationen
Erntezeit Erntezeit: Mai bis Oktober
Nährstoffbedarf Nährstoffbedarf: Mittelzehrer
Botanischer Name Botanischer Name: Lactuca sativa var. capitata
Wuchshöhe Wuchshöhe: 10-20cm
Lebenszyklus Lebenszyklus: einjährig
Farbwelt Farbwelt: Grün
Verwendung Verwendung: Für knackige Salate
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Pflanzanleitung auf dem Umschlag

Wichtig ist dem Kopfsalat ein sonniges Plätzchen. Stimmt der Standort, fühlt er sich besonders in einem lockeren, humosen Erdreich wohl. Es muss stets darauf geachtet werden, dass dieser Korbblütler keine Durststrecken erleidet und dass beim Wässern nicht Blätter oder Salatherzen gegossen werden. Beim Düngen lautet seine Devise: weniger ist mehr. Damit es bei diesem Kopfsalat zur Keimung kommt, sollte eine Temperatur von 15 Grad nicht überschritten werden. Nach etwa fünf Wochen kann bereits der erste Salat auf den Tisch gebracht werden, hierbei den Kopf zusammen mit dem Strunk knapp über dem Boden abschneiden.

Ausführliche Pflanzanleitung: Salat "Sylvesta"

Was gibt es Schöneres, als im Frühjahr einen schönen knackigen Salat mit selbst angebauten Zutaten zu genießen? Was dabei nicht fehlen darf – natürlich: Blattsalat! Selbstangebaut schmeckt er am besten.

Schon in der Antike wusste man einen knackigen Salat zu schätzen. Über Ägypten gelangte er nach Europa, wo er jedoch erst 800 n. Chr. Beachtung fand. Der Kopfsalat, wie wir ihn kennen, wurde sogar erst mit Beginn der Neuzeit kultiviert.

Wer die Wahl hat, hat die Qual...

Ein Salatkopf im Beet, gerade gepflanzt

Lollo Rosso, Eisbergsalat, Kopfsalat, Römersalat, Radicchio oder doch lieber Feldsalat? Die verschiedenen Salatsorten unterscheiden sich nicht nur in Form, Farbe und Geschmack, sondern auch in der Art ihres Anbaus und der Ernte. Während Feldsalat blätterweise im Herbst gepflückt wird, erntet man bei Kopf- und Eisbergsalat den ganzen Kopf schon im Frühjahr. Kalorienarm und voll mit wichtigen Nährstoffen wird der meiste Salat an wärmeren Tagen verspeist. Unser Kopfsalat enthält wichtige Nährstoffe wie Kalium und Calcium – und ist obendrein kinderleicht zu pflanzen.

Salat säen leicht gemacht

Beste Ergebnisse können beim Kopfsalat erzielt werden, wenn der Salat an einem warmen Ort – vornehmlich im Mai – vorgezogen wird. Dafür eignet sich nicht nur das Gewächshaus, sondern auch die eigenen vier Wände. Spezielle Anzuchterde wird in einen Topf gegeben. Drücke nun vorsichtig drei Salat-Samen in die Erde. Geduldig muss nun 10 bis 14 Tage gewartet werden, bis die Samen keimen. Sobald die Zöglinge greifbar sind, kannst du sie bei konstant wärmerer Außentemperatur von etwa 15 bis 20 Grad mit einem Abstand von 20 bis 25 Zentimeter ins Beet pflanzen. Salatpflanzen bevorzugen einen sonnigen Ort im Beet und einen nährstoffreichen, stickstoffarmen Boden. Bereits 8 Wochen später kann der Kopf geerntet und zu einem leckeren Salat zubereitet werden.

Kleiner Tipp: Pflanze den Salat am besten zeitversetzt an, damit du dir den gesamten Frühling und Sommer über deinen eigenen Salat schmecken lassen kannst.

Du entscheidest dich für Pflück- oder Schnittsalat? Dann musst du den Samen ebenfalls im Beet aussäen, wenig Erde darüber geben und den Boden durchgängig feucht halten. Nach der Ernte wächst der Salat nach und nimmt somit weniger Raum im Beet ein. Problemlos kannst du den Pflück- und Schnittsalat auf diese Weise von Mai bis September ernten.

„Schießen“ und Schnecken

Zwei Faktoren können dir die Salaternte vermiesen: Wenn der Salat „schießt“ und wenn ihn gefräßige Schnecken bedrohen. Beim „Schießen“ schnellt der Salat in die Höhe ohne neue schmackhafte Blätter zu entwickeln und es entstehen Blüten. Dadurch wird der Salat ungenießbar. Gründe dafür können sein, dass der Salat zu viel Wärme ausgesetzt war und/oder eine zu große Menge Wasser abbekommen hat. Leider sind auch Schnecken Feinschmecker und es gibt eigentlich keinen wilden, lebendigen Garten ohne Schnecken. Im Hochbeet gibt es effektive Methoden um Schnecken fernzuhalten. Du kannst den oberen Rand z.B. mit Kupferdraht bestücken, so gelangen die kleinen Tierchen gar nicht erst zu deinem Salat. Es gibt auch Kräuter, die Schnecken abschrecken. Setzt du Thymian und Rosmarin zwischen deinen Salat, werden die Schnecken garantiert fernbleiben. Auch einfache Maßnahmen können schon helfen. Gewöhne dir zum Beispiel an, deine Pflanzen morgens statt abends zu gießen. Schnecken sind nicht nur nachtaktiv sondern lieben dazu auch noch Feuchtigkeit. Wer abends gießt, ist also klar im Nachteil.

Salat auch auf dem Balkon möglich?

Ja! Allerdings nur bedingt. Besonders geeignet sind natürlich Pflück- und Schnittsalate, die nicht viel Platz im Pflanzkübel wegnehmen. Schwieriger wird’s beim Kopfsalat. Ein echter Leckerbissen ist der Baby-Leaf-Salat. Er bildet keinen Kopf und kann mehrfach geerntet werden. Würziger Spinat und Mangold oder Raddichio werden, wie es der Name „Baby-Leaf“ verrät, schon im „Babyalter“ geerntet. Die Schnittlänge beträgt dabei 6 bis 8 Zentimeter. Wie bei fast allen Salatsorten muss auch hier auf ausreichende, aber nicht übermäßige Feuchtigkeitszugabe geachtet werden. Worauf wartest du noch? Auf ins Beet, fertig-los!

  • Aussaat im Garten ab März/April bei 15 bis 20 Grad, am besten zeitversetzt
  • Pflanzabstand: 20 bis 25 Zentimeter
  • Standort: sonnig
  • Keimung nach 10 bis 14 Tagen (Kopfsalat)
  • erste Ernte nach 8 Wochen (Kopfsalat)
  • Ernte: pro Salatkopf einmal

Wird gerne gekauft mit: