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Sobald die Sonne hoch am Himmel steht, öffnen sich die zarten rosafarbenen Blüten der Stockrose und locken zahlreiche Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Ein reges Treiben am Rand des heimischen Gartens erfüllt die heißen Sommertage. Stockrosen, auch bekannt als Stockmalven oder Bauernrosen, zieren längst nicht mehr nur Bauerngärten. Durch ihren ausladenden Wuchs in Höhe und Breite, sind zierende Stockrosen perfekt, um unschöne „Ecken“ in einen echten Hingucker zu verwandeln.

Eigenschaften

Pflanzeninformationen
Erntezeit Erntezeit: Blüht von Juli bis September
Nährstoffbedarf Nährstoffbedarf: Schwachzehrer
Botanischer Name Botanischer Name: Alcea rosea
Wuchshöhe Wuchshöhe: bis zu 2,5 Meter
Lebenszyklus Lebenszyklus: mehrjährig
Farbwelt Farbwelt: Rosa
Verwendung Verwendung: Zur Verschönerung von Garten, Balkon oder Umgebung
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Pflanzanleitung auf dem Umschlag

Stockrosen sind Sonnenanbeter. Um zu verhindern, dass sie bei starkem Wind abbrechen, sind sie an Hauswänden, Zäunen oder Hecken gut aufgehoben. Der Boden sollte nährstoffreich und durchlässig sein und regelmäßig aufgelockert werden. Gerade im Sommer braucht die Stockrose viel Wasser. Zusätzlich freut sie sich über eine Düngung alle 4-6 Wochen. Ab dem 2. Jahr sollte im Herbst (nach der Blüte) ein Rückschnitt der Stängel auf 10 cm erfolgen. Sie erreicht eine Höhe von bis zu 2,5 m.

Pflanzanleitung Stockrose

Ausführliche Pflanzanleitung: Stockrosen

Natürlich sieht man ihr es an: Die Stockrose ist keine echte Rose. Bevor das aber so klingt, als ob das etwas Schlimmes wäre, sei schnell hinzugefügt, dass sich auch Malven im Sommergarten prächtig machen. Und die Stockrose gehört zu den Malvengewächsen. Am häufigsten trifft man die Gewöhnliche Stockrose an, Alcea rosea, die unter optimalen Umständen eine Wuchshöhe von drei Metern erreichen kann. Allerdings eher in wärmeren Gefilden. Zwar hat sich die Blume seit Jahrhunderten in Mitteleuropa etabliert, aber sie stammt aus dem Mittelmeerraum und mag es dementsprechend eher warm als kühl.

Die Aussaat

Die Blüten der Alcea rosea sind becherförmig, es gibt sie in vielen Farben, von weiß über rosa und rot bis lila, außerdem in gelb und in einer nahezu schwarzen Ausprägung. Alle machen sie im Beet etwas her. Und der Anbau ist sogar ziemlich einfach, das Vorziehen im Topf auf einem Fenstersims ist gar nicht notwendig. Wenn es draußen nicht mehr ganz so kalt ist, könnt ihr aussäen, vor April empfiehlt sich das aber nicht. Solltet ihr euch im April noch nicht zur Aussaat durchringen können – kein Problem, bis Ende Juni könnt ihr das nachholen. Auch der August und der September taugen als gute Monate für die Stockrosensaat.

Was ihr unbedingt wissen müsst, bevor die Enttäuschung über die ausbleibende Blüte einsetzt: Stockrosen blühen immer erst im zweiten Jahr, während im ersten lediglich eine Blattrosette wächst. Seid geduldig, das Warten lohnt sich auf jeden Fall! Für die Aussaat sucht ihr ein warmes, sonniges und vor Wind geschütztes Plätzchen im Garten. Ein nährstoffreicher und durchlässiger Boden sollte es schon sein, am besten ist es, wenn er ständig feucht ist. Zwar schlagen die Stockmalven tiefe Wurzeln, um sich Wasser und Nährstoffe aus der Tiefe zu holen, kurze Trockenzeiten überstehen die Blumen also ganz gut. Doch gießt lieber regelmäßig und benutzt eine Mulchschicht, die das schnelle Austrocknen des Bodens verhindert.

Viel Platz in jede Richtung

Weil die Samen der Stockrose Dunkelkeimer sind, müsst ihr sie mit etwa zwei Zentimetern Erde abdecken. Wichtig ist auch, dass ihr einen knappen halben Meter Abstand zwischen zwei Samen lasst. Die Stockrose wurzelt tief, wächst hoch – und benötigt auch in der Breite eine ganze Menge Platz. Wenn die Pflanzen eng an eng stehen, bekommen sie häufig Pilze: der Malvenrost befällt die Alcea. Von der Wichtigkeit des Gießens haben wir ja schon gesprochen, darüber hinaus braucht die Stockrose nicht viel Zuwendung. Wenn ihr forcieren wollt, dass Blüten und Blätter ab dem zweiten Jahr besonders groß werden, dann düngt ihr die Pflanzen regelmäßig mit einem an Stickstoff reichen Dünger.

Wenn die herrliche Blüte ab dem zweiten Jahr vorüber ist, könnt ihr jeweils dafür sorgen, dass die Stockrose auch im Jahr darauf wieder wunderbar blüht. Dafür müsst ihr die Staude radikal zurückschneiden und dürft nur die untersten Blätter schonen. Manchmal nämlich verliert die Alcea durch die Bildung von Samen und Blüte so viel Kraft, dass sie im Jahr darauf von allein nicht mehr blühen kann.

Die Nachkommen können andersfarbig blühen

Die Stockrose kann sich selbst fortpflanzen, indem sie die gebildeten Samen abwirft – das könnt ihr gern zulassen. Achtet aber darauf, dass die Samen, siehe oben, einen guten Abstand voneinander haben. Vielleicht klappt’s ja mit der Vermehrung. Ihr dürft euch nur nicht wundern, wenn die Nachkommen im Jahr darauf in anderen Farben blühen! Das kommt daher, dass Stockrosen sich gern mal kreuzen. Und eine solche bunte Mixtur wäre doch eine schöne Überraschung für euer Stockrosenbeet!

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