Zimtbasilikum

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015-091
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Ja ist denn jetzt schon Weihnachten? Diese würzige Basilikumsorte bringt den verführerisch süßen Duft von Zimt in unsere Kräutergärten und findet Verwendung in exotischen Speisen, Desserts und Kräutertees. Auch optisch ist Zimtbasilikum ein echter Hingucker mit seinen rosa Blüten und den dunkelgrünen Blättern. Für alle, die auf alt Bewährtes setzen und dennoch auf das Besondere nicht verzichten möchten.

Eigenschaften

Pflanzeninformationen
Erntezeit Erntezeit: Juli bis zum ersten Frost
Nährstoffbedarf Nährstoffbedarf: Mittelzehrer
Botanischer Name Botanischer Name: Ocimum basilicum
Wuchshöhe Wuchshöhe: ca. 30 cm
Lebenszyklus Lebenszyklus: einjährig
Farbwelt Farbwelt: Grün / Purpurrot
Verwendung Verwendung: Exotische Mischung von Zimt- und Basilikumgeschmack. Die Blätter eignen sich für Kräutertees, zum Würzen von exotischen Speisen, Salaten, Suppen, Fleischgerichten und als Pizzaauflage.
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Pflanzanleitung auf dem Umschlag

Das Zimtbasilikum gehört zu den sogenannten Lichtkeimern und wird zwischen März und Mai in Schalen auf der Fensterbank vorkultiviert. Ab Ende Mai kann man die Saatkörnchen auch direkt im Freiland aussäen. Zimtbasilikum liebt es warm und feucht, wobei Staunässe unbedingt zu vermeiden ist. Um eine ertragreiche Ernte zu erzielen ist es wichtig immer die gesamte Triebspitze abzuschneiden und nicht nur die einzelnen Blätter abzuzupfen.

Ausführliche Pflanzanleitung: Zimtbasilikum

Ein Synonym für Basilikum lautet „Königskraut“, das leitet sich aus der griechischen Bedeutung ab. Und Königskraut ist ein ziemlich treffender Begriff. Generell ist Basilikum ja ein Kraut, aus das sich unheimlich viel machen lässt, angefangen als Würze für Tomatensaucen (zu Pasta!), indem du einfach ein frisches Blatt in kleine Stücke schneidest und über die Sauce gibst. Aber auch zu Salat, Pizza, Fleisch, Fisch und, und, und passt frisches Basilikum einfach ganz hervorragend. Als Geschmacksträger in Cocktails oder Limonaden oder – etwas moderner – in Speiseeis wird es heute ebenso eingesetzt.

So, damit haben wir uns vorsichtig an Süßspeisen bzw. Desserts herangearbeitet und schaffen prima den Übergang zu Zimtbasilikum. Das nämlich ist deutlich süßer als herkömmliche Sorten und lässt damit insbesondere den Naschhasen das Wasser im Munde zusammenlaufen. Natürlich kannst du Zimtbasilikum auch trocknen und später verwenden, allerdings geht dabei doch ein wenig vom Aroma flöten. Wenn du jetzt schon Appetit bekommen hast, dann kann es ja losgehen mit dem Anpflanzen, und das ist in der Regel kein allzu großes Problem, wie du im Folgenden sehen wirst.

Sonne und viele Nährstoffe

Bis zu 40 Zentimeter hoch wird Zimtbasilikum, wenn bei der Pflanzung und Aufzucht alles normal verläuft. Besonders viel falsch machen kannst du dabei nicht, aber der Reihe nach. Wenn der Frühling im April über erste zarte Gehversuche hinausgekommen ist, dann säst du das Saatgut des Zimtbasilikums aus. Erst einmal ist es sinnvoll, dafür Saatkästchen zu verwenden – nach draußen ins Beet setzt du das Kraut erst dann um, wenn garantiert keine garstigen Fröste mehr vor der Tür stehen. Alle zwei Monate behandelst du das Zimtbasilikum ab jetzt mit einem Dünger für Gemüse und sorgst dafür, dass erstens der Boden immer locker und leicht feucht ist und zweitens das Kraut möglichst viel Sonne abbekommt. Wenn du erntest, dann pflück‘ die Spitzen der Triebe am besten mit ab, sie treiben dann wieder neu aus.

Vorsicht beim Gießen

Weil Zimtbasilikum ein spezieller Fall ist, was das Gießen betrifft, wollen wir das eigens noch einmal erwähnen. Damit sich die Pflanze von Anfang an wohlfühlt, düngst du beim Ausbringen des Krauts in den Topf so, dass auf einen Liter Erde ungefähr zehn Gramm Dünger kommen. Gleichzeitig musst du dafür sorgen, dass die Erde stets leicht feucht bleibt. Das komplette Austrocknen gilt es ebenso zu verhindern wie zu starke Feuchtigkeit oder gar Staunässe. Beides mag das Zimtbasilikum nämlich überhaupt nicht und lässt sowohl im einen wie auch im anderen Unglücksfall schnell die Blätter welken. Wenn alles passt, dann hast du aber eine lange Zeit viel Freude an dem würzigen Kraut – und mit etwas Glück und Geduld kannst du das Zimtbasilikum sogar noch im Winter ernten, wie du im folgenden Abschnitt nachlesen kannst.

Basilikum durch den Winter bringen

Wenn es im Herbst so langsam kälter wird als zehn Grad plus, ist es Zeit, das Zimtbasilikum zurück ins Haus zu holen. Denn immerhin hält er noch ein Weilchen durch, wenn du dich gut kümmerst. Die Abstände zwischen den Düngungen solltest du jetzt auf etwa zwei Wochen verringern, die Raumtemperatur ist mit 16, 17, 18 Grad richtig bemessen, wenn du das Basilikum auf helles Fensterbrett (Südseite am besten) stellst. Das Wohnzimmer kommt eher nicht in Frage, wenn du dort die Heizung anwerfen musst, klettern die Temperaturen schnell auf 20 Grad und mehr. Also wären Küche oder Schlafzimmer wohl eher geeignet. Wenn du immer wieder die Triebspitzen erntest, und die kann man ja auch verzehren, dann lässt die Verzweigung nicht nach und du hast noch eine ganze Zeit lang etwas vom Zimtbasilikum. Doch so sehr du dich auch abmühst – irgendwann ist die Zeit gekommen, um Abschied zu nehmen. Zimtbasilikum ist einjährig und geht unvermeidlicherweise eines traurigen Tages ein.