Zucchini "Golden Glory"

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015-070
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Die Zucchini sieht auf den ersten Blick aus wie eine Gurke, gehört aber in Wirklichkeit zur Familie der Kürbisse und ist botanisch gesehen eine Beere. Und wer jetzt noch glaubt eine Zucchini wäre immer grün, der ist komplett auf dem Holzweg. Die „Golden Glory“ ist leuchtend gelb und schmeckt frühzeitig geerntet am besten. Dann entfaltet sich ihr zarter, nussig aromatischer Geschmack in vollem Umfang. Erntet man die Früchte nicht frühzeitig, wachsen sie schamlos weiter und können so groß werden wie ihre Verwandten, die Kürbisse.

Eigenschaften

Pflanzeninformationen
Erntezeit Erntezeit: Juli bis Oktober
Nährstoffbedarf Nährstoffbedarf: Starkzehrer
Botanischer Name Botanischer Name: Cucurbita pepo
Wuchshöhe Wuchshöhe: 35-40 cm
Lebenszyklus Lebenszyklus: einjährig
Farbwelt Farbwelt: Gelb
Verwendung Verwendung: Gefüllt mit Hackfleisch, Eiern oder gratiniert mit Käserezepten. Schmackhaft sind auch die großen gelben Blüten. Diese taucht man in Omlettteig und frittiert sie dann in heißem Fett.
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Pflanzanleitung auf dem Umschlag

Die Zucchini bevorzugt einen warmen und sehr sonnigen Standort. Ideal ist das Plätzchen, wenn die Pflanze dort die meiste Zeit des Tages in der Sonne steht. Selbst die pralle Mittagssonne stellt kein Problem dar. Nach den Eisheiligen können die jungen Pflanzen draußen in große Kübel umgepflanzt oder direkt ins Freiland gesetzt werden. Sie mögen humusreiche und sehr nährstoffhaltige Böden und brauchen speziell in der Fruchtphase sehr viel Wasser. Die Früchte sollten nicht zu groß werden, denn je größer sie werden, desto weniger Geschmack haben sie.

Ausführliche Pflanzanleitung: Zucchini "Golden Glory"

Zucchini – sind das nicht diese dickeren Gurken? Falsch! Eigentlich gehören sie zur Gattung der Kürbisse und sind somit Beeren! Anspruchslos und vielseitig verwendbar, erfreut sich die in allen Farben und Formen erhältliche Frucht immer größerer Beliebtheit im Gartenbeet.

Im warmen Klima in Mittelamerika sind die Zucchini zu Hause. Schon seit mehreren tausend Jahren erkannte man dort, wie leicht die Zucchini anzupflanzen und zuzubereiten ist. Nach Europa schaffte sie es dagegen erst im 17. Jahrhundert, wo sie in Italien das erste Mal gesichtet wurde. Unglaublich: Erst ab 1970 gelangte die Zucchini vermehrt auch auf deutsche Teller – und ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Ob als leicht angedünstete Streifen in einem Salat, gefüllt und überbacken oder sogar nur die gefüllten Zucchiniblüten – die Zucchini ist angekommen.

Gibt es nur grüne Zucchini?

Nein! Zucchini gibt es in unterschiedlichsten Farben und Formen. Den meisten Hobbygärtnern ist vor allen Dingen die grüne Zucchini in Gurkenform bekannt, doch es gibt auch gelbe, gestreifte oder sogar runde Zucchini.

Wie werden Zucchini angepflanzt?

Und so sieht es aus, wenn es fertig ist

Hast du dich für eine Sorte Zucchini entschieden, beginne Anfang April mit dem Keimen. Dafür nimmst du ein paar Zucchini-Samen, z. B. unsere Saatgeschwister, und legst sie am besten über Nacht in Wasser: So werden sie weicher. In einen Blumentopf wird nun Erde gegeben, in die die Samen gelegt werden. Ganz leicht werden die Samen nun mit etwas Erde bedeckt und an einen sonnigen, warmen Ort gestellt. Auf diese Weise keimen sie bereits nach 6 bis 10 Tagen. Sobald die Eisheiligen Mitte Mai vorübergezogen sind, können die Zucchini-Pflänzchen ins Beet ausgepflanzt werden. Humusreich und locker sollte der ideale Boden sein. Nährstoffreicher wird er durch das Untermengen von Kompost. Suche deinen Zucchini ein Plätzchen, an dem sie viel Sonne abbekommen und nicht zu viel Wind weht.

Empfehlenswert ist Mulch, der die Feuchtigkeit beim Gießen lange speichert und das Wachstum von Unkraut hemmt. Zucchini machen sich außerdem gern sehr breit im Beet. Bis zu 80 Zentimeter Abstand sind von Pflanze zu Pflanze notwendig. Doch keine Sorge für Besitzer kleinerer Gärten: Buschförmige Sorten nehmen nicht ganz so viel Platz im Beet ein.

An meiner Zucchini-Pflanze wachsen keine Zucchini!

Nun heißt es tätig werden! Die Zucchini besitzen sowohl weibliche als auch männliche Blüten. Normalerweise sorgen Insekten dafür, dass die Blüten sich bestäuben. Wettereinflüsse wie starker Regen oder Wind können sie jedoch davon abhalten. Du musst einfach die Staubgefäße der männlichen Blüte in die weibliche Blüte schieben – nun können Früchte entstehen.

Pflege und Ernte

Ideal für ungeduldige Gärtner geeignet, kann die Zucchini bereits nach 6 bis 8 Wochen geerntet werden. Besonders gut schmeckt sie, wenn sie nicht zu groß ist. Etwa 15 bis 20 Zentimeter reichen vollkommen aus. Größere Exemplare überzeugen meist nicht, da sie weniger aromatisch sind, ein schwammiges Inneres und zudem auch noch eine harte Schale haben. Nach der Ernte ist vor der Ernte – zügig bilden sich neue Blüten, die bestäubt werden, wodurch neue Früchte entstehen. Bis zu zwei Wochen halten sich die Zucchini und können mit Schale gegrillt, gekocht, gebraten oder sogar roh verspeist werden. Achtung: Schmeckt die Zucchini ungewöhnlich bitter, hat sich der giftige Bitterstoff Cucurbitacin beim Wachsen gebildet. Normalerweise wurde er aus den Zucchini herausgezüchtet, doch besonders heiße Temperaturen können zur Neubildung führen. Deine Zucchini sind besonders lecker? Zucchini-Pflanzen sind leider nicht winterfest und sterben somit ab. Kleiner Tipp: Hebe ein paar Kerne auf und pflanze deine Lieblingszucchini im nächsten Jahr einfach wieder an! Gutes Gelingen!

  • Aussaat im Garten ab Mai bei ca. 20 Grad
  • Pflanzabstand: 80 cm
  • Standort: sonnig, warm
  • Keimung nach 6 bis 10 Tagen
  • Ernte nach 6 bis 8 Wochen
  • Ernte einjährig