Zuckererbse

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Die Zuckererbse. Mit ihr erwachen Kindheitserinnerungen! An unbeschwerte Sommertage bei den Großeltern im Garten. An Sonnenstrahlen, Sorglosigkeit und kalte Limonade. Und an jede Menge kleiner Köstlichkeiten, die direkt vor der Nase hängen und nur darauf warten gepflückt zu werden. Ganz nach dem Motto "Naschen unbedingt erlaubt" werden die knackigen grünen Leckereien einfach direkt vom Strauch stiebitzt und schnell in den Mund geschoben. Mhhhh... Dass die frischen Zuckererbsen dabei auch noch mega gesund sind, freut die Eltern umso mehr!

Eigenschaften

Pflanzeninformationen
Erntezeit Erntezeit: Mai bis September
Nährstoffbedarf Nährstoffbedarf: Stickstoffbildner
Botanischer Name Botanischer Name: Pisum sativum
Wuchshöhe Wuchshöhe: 60-80cm
Lebenszyklus Lebenszyklus: einjährig
Farbwelt Farbwelt: Grün
Verwendung Verwendung: Verzehr, ganze Schoten oder Körner verwenden
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Pflanzanleitung auf dem Umschlag

Zuckererbsen sind insgesamt recht pflegeleicht. Der Boden sollte vor der Aussaat gut aufgelockert werden und darf gerne etwas sandhaltig sein. Ungeduldige Gärtner sollten die Samen vor der Aussaat in Wasser einweichen, das beschleunigt die Keimung. Ab eine Wuchshöhe von ca. 10 cm ist eine Rankhilfe erforderlich. Wer den ganzen Sommer über frische Zuckererbsen genießen möchte, sollte jeweils im Abstand von 2 Wochen Zuckererbsen aussäen. Zuckererbsen schmecken am allerbesten roh!

Pflanzanleitung Zuckererbse

Ausführliche Pflanzanleitung: Zuckererbse

Zuckererbsen sind rar in unseren Supermärkten, und auch nicht in jedem Biomarkt findet ihr diese Leckerei, die ganz besonders bei Kindern gut ankommt. Der Grund dafür versteckt sich ja bereits im Namen: Die Erbsen sind schön süß! Das mit der Verfügbarkeit ist allerdings ziemlich ärgerlich, vor allem weil Zuckererbsen so gut wie überall wachsen und noch nicht einmal besonders viel Pflege brauchen. Dennoch bildet die Zuccona eine Menge gesunde Aspekte heraus, bis sie verzehrfertig ist: pflanzliche Eiweiße, Folsäure, Mineralien, Ballaststoffe und diverse Vitamine. Nicht schlecht für so eine kleine Gemüsekugel.

Die Kinder sind hin und weg von der Zuckererbse

Alle Eltern wissen es: Wenn Kinder etwas „Gesundes“ essen sollen, sind Mami und Papi schnell mit ihrem Latein am Ende. Alle Überredungskünste sind nutzlos, Töchterchen wie Söhnchen weigern sich standhaft, das vorgesetzte Gericht auch nur anzusehen. Bei der Zuckererbse können Eltern den Spieß dann mal umdrehen. In der Regel reicht es, die Kinder mal probieren zu lassen, und sie sind hin und weg. Kein Hinweis nötig auf den Gesundheitsaspekt.

Nicht vieler Hinweise bedarf es auch zum Anbau. Der richtige Zeitpunkt wäre natürlich zu beachten, bis Ende April solltet ihr mindestens warten. Wenn es dann noch Nachtfrost gibt, dann lasst ihr den auch erstmal vergehen, denn einzig Frost mag die Zuccona nicht. Deswegen sollte der späteste Termin zur Aussaat am besten Anfang Juli liegen, da bis zur Ernte drei bis vier Monate ins Land gehen sollten. Einen Tag jedenfalls, bevor ihr das Saatgut ausbringt, lasst ihr die Samen im Wasser quellen, das mögen sie und die Fähigkeit zum Auskeimen erhöht sich. Im Beet grabt ihr Rillen, 30 Zentimeter auseinander und je fünf Zentimeter tief, dort platziert ihr dann die vorgequollenen Samen – und zwar in ziemlich dünner Streuung, also mit viel Platz zwischen den einzelnen Keimlingen.

Rankhilfen sind nicht schlecht

Die besten Bedingungen für ein tolles Wachstum finden die Zuckererbsen übrigens vor, wenn ihr das Beet im Vorjahr gedüngt habt. Keinesfalls solltet ihr düngen, bevor ihr die Samen ausbringt, das schadet ihnen. Die gegrabenen Rillen füllt ihr nach dem Einsetzen wieder mit Erde auf und drückt diese gut an, bevor ihr sie wässert. Ein paar Tage passiert nun erst einmal nichts, hin und wieder gießt ihr die kleinen Keimlinge ein wenig, bis sie erstmalig durch die Erde ranken. Bis die ersten zehn Zentimeter oberhalb der Erdkruste erreicht sind, dauert es ein bisschen, dann aber solltet ihr Rankhilfen bereithalten.

Dafür genügen schmale Stäbe aus Holz, die im Abstand von etwa einem halben Meter ins Beet gesteckt werden müssen, anschließend umspannt ihr sie mit einem gut biegbaren Geflecht aus Draht. Entlang dieses Drahts wächst dann die Zuccona, fast so wie bei „normalen“ Erbsen oder Bohnen. Die Pflanzen ranken sich einfach da entlang – und das zahlt sich spätestens bei der Ernte aus, die – wie beschrieben – drei bis vier Monate nach der Aussaat beginnt.

Wenn die Erbsen sichtbar sind

Einen genauen Zeitpunkt gibt die Theorie für die Ernte nicht vor, aber die Zuckererbse macht es euch einfach. Sobald sich die Erbsen deutlich unter der Schote als Kugeln abzeichnen, die die Schote ein bisschen wölben, ist Erntezeit. Wichtig zu wissen: Ihr solltet die Zuckererbsen nach der Ernte schnell essen (oder gleich verarbeiten und am Abend verzehren). Pult die Erbsen aus den Schoten und wascht sie, so schmecken sie den Kindern meistens am besten. Als rohe Salatbeilage mögen Erwachsene die Zucconas. Eine tolle Mischung aus süßen und bitteren Aromen ergibt sich, wenn ihr die Schoten wascht und als Ganzes in der Pfanne mit Olivenöl anbratet. So machen sich die Zuckererbsen exzellent als Beilage zu deftigen Speisen.

Wird gerne gekauft mit: