Der perfekte Blumentopf

Die gleichnamige Band hat sich leider schon vor Jahren aufgelöst – mit unseren Tyvek-Blumentöpfen kann das nicht passieren! Denn seine einzigartigen Eigenschaften würden das nie zulassen und schützen unsere Pflanzen – auch im Büro der Stadtgärtner! Aber was macht einen idealen Blumentopf eigentlich aus?

Kaputte Blumentöpfe sehen nicht nur doof aus, sie tun auch deinen Pflanzen nicht gut. Wie du den besten Topf für dich und deine grünen Freunde findest, zeigen wir dir hier!

Keine kaputten Blumentöpfe mehr!

Auf die Größe kommt es an

Egal ob du deine Pflänzchen von Anfang an selbst aufziehst oder sie vom einem Bauhaus / Supermarkt nebenan adoptierst – wahrscheinlich wollen sie früher oder später wortwörtlich ganz groß rauskommen. Und als Quasi-Elternteil möchte man seinem grünen Schützling da natürlich nicht ihm Weg stehen. Andererseits ist es auch wichtig, Grenzen zu setzen. Hier gilt: ein zu kleines Pflanzgefäß für die Pflanze kann ihr ebenso schaden wie ein zu großes, da hier das Risiko von Staunässe höher ist. Außerdem kann es bei zu viel Raum gut sein, dass sich das grüne Gewächs zwar prächtig entwickelt, später aber kaum oder sogar gar nicht blüht. Damit deine Pflanze die schönsten Blumen weit und breit vorzeigen kann, ist es wichtig, dass der Durchmesser des Topfes schon ein paar Zentimeter größer ist, als der vom Wurzelballen. So ersparst du dir auch für längere Zeit das manchmal notwendige, aber teils auch lästige Umtopfen.

Genauso wie Pflanzen kommen auch ihre Töpfe in allen Formen, Farben und Materialien daher.

Form des Topfes

Bei der Größe des Blumen- und Übertopfes muss man einiges beachten. Glücklicherweise sind die meiste unserer grünen Gefährten super anpassungsfähig und versuchen sich immer so gut wie möglich mit der Form zurechtzukommen, die ihnen gegeben wird. Daher ist beispielsweise die Tiefe des Topfes nicht ganz so wichtig. Haben sie sich allerdings an eine bestimmte Topf-Form gewöhnt, sollten sie wenn möglich auch bei dieser bleiben.

Eine nasse Angelegenheit

Egal für welchen Topf du dich am Ende entscheidest, wichtig ist, dass du das Wasser nicht vergisst. Und damit meinen wir nicht nur das regelmäßige Gießen, sondern auch, dass das unverzichtbare Nass auch immer abfließen können sollte – zumindest das, was nicht gebraucht wird. Schau daher immer darauf, dass du ein paar Löcher im Topfboden hast. Bei einigen Kunststoff-Übertöpfen kannst du dir auch selbst welche bohren!

Unsere Tyvek-Blumentöpfe haben keine Löcher – brauchen sie auch nicht! Denn das Material lässt die Pflanzen atmen und überschüssiges Wasser nach außen. Zur richtigen Bewässerung können vergessliche Hobbygärtner ein Füllrohr und ein Wasserstandsanzeiger nutzen. So kann man gut einschätzen, wann und wie viel gegossen werden muss.

Blumentopf-Materialien im Vergleich

Keramik

Keramiktöpfe sind wahrscheinlich die Allrounder in Sachen Pflanzgefäße. Sie sind bestens für Zimmerpflanzen geeignet und kommen in allen erdenklichen Farben und Formen. Vorteile sind hier die Haltbarkeit und, dass sie überwiegend wasserfest sind. Letztes kann jedoch zu Staunässe und somit zu Wasserrändern auf dem Untergrund führen. Schwer wie diese Blumentöpfe sind machen sie sich gut an windigen Standorten und schützt dein Pflänzchen vor dem Umkippen – auch beispielsweise auf schmalen Fensterbänken!

Egal ob unbehandelt oder mit Glasur, du solltest immer im Hinterkopf behalten, dass Keramiktöpfe zerbrechlich sind. Dies muss aber nicht zwangsläufig ein Nachteil sein und kommt dir möglicherweise beim Umtopfen zugute. Lässt sich deine empfindliche Lieblingspflanze beim Befördern in einen anderen Pflanzkübel nicht lösen, kannst du zur Not auch den Keramiktopf opfern. Ach ja, was tut man nicht alles für sein liebstes Grün.

Ton- und Terracottatöpfe

Klassische Tontöpfe sind wahrscheinlich so alt, wie die Idee des Gärtners selbst. Mit ihren Rot- und Brauntönen bestechen sie zwar nicht gerade mit einer breiten Farbauswahl, versprechen jedoch eine schöne, natürliche Ausstrahlung. Im unlackierten Zustand ist Terracotta als Material porös und nimmt daher Wasser auf. Pflanzt du also etwas in einen Terracottatopf, kommst du nicht daran vorbei, häufiger die Gießkanne in die Hand zu nehmen. Auf der anderen Seite sorgen die winzigen Löcher im Gestein dafür, dass Luft an die Wurzeln kommt, was die meisten Pflanzen bevorzugen.

Nachteilig ist, dass Ton und Terrakotta aufgrund ihrer teils großen Poren schlechter zu reinigen sind und Kalk, Schmutz und Keime sich gut absetzen können.

Glasierte Keramik

Mit glasierter Keramik sind lackierte Ton- und Terracotta-Töpfe gemeint. Diese kommen dadurch, dass es Glasuren in allen möglichen Ausführen gibt, in ebenso bunten Varianten daher wie Töpfe aus Kunststoff. Durch ihre Beschichtung erhalten sie nicht nur eine glatte, angenehme Oberfläche, sondern auch gewaltige Vorteile gegenüber den konkurrierenden Materialien. Glasierte Keramiktöpfe sind nämlich wasserdicht und gut zu reinigen. Bruchsicher macht sie das leider immer noch nicht, aber zumindest etwas besser als ihre unlackierten Geschwister.

Mag dir keiner der lackierten Keramiktöpfe so recht gefallen? Oder hast du daheim noch ein paar Terracotta-Töpfe übrig? Dann haben wir hier mal eine Idee für dich, wie du sie aufpeppen kannst!

Metall

Auch sehr beliebt für Blumentöpfe ist Metall. Vertreter dieser Kategorie, wie Gusseisen, Stahl oder Aluminium wirken sehr elegant und edel. Metall ist jedoch nicht sehr vorteilhaft für die Verwendung im Sommer. Bei Sonneneinstrahlung erhitzt sich das Metall ebenso stark wie schnell. Dies kann leicht dazu führen, dass Blumen teilweise austrocknen oder die Wurzeln geschädigt werden. Weiterhin solltest du deine Pflanzen nicht direkt in Edelstahl-Gefäße pflanzen, da diese Metallionen abgeben, welche mitunter schädlich für diese sind. Notfalls machen sie sich aber auch gut als dekorative Übertöpfe!

DER Tipp für schwere Töpfe: Bepflanzte Kunststoff- oder Metallkübel können schwer sein. Aber anstatt dich tot zu schleppen, kannst du den fertig bepflanzten Töpfe auf einen Blumenroller stellen. So räumst du deine Pflanzen in Handumdrehen beiseite. Auf diese Weise kannst du auch ganz leicht mit neuen Standorten für deine Schützlinge experimentieren.

Holz

Blumentöpfe und -Kübel aus Holz sind wie unbehandelte Tongefäße auch sehr natürlich in ihrer Optik und bringen einen gewissen, rustikalen Charme mit sich. Doch die Holztöpfe sind nicht nur charmant, sondern leider auch sehr anspruchsvoll. Planst du dir so einen hölzernen Schutz für deine Pflanzen anzuschaffen, solltest du unbedingt darauf achten, dass dieser imprägniert ist. Da Holz ziemlich anfällig für Witterung ist, sollte der Kübel regelmäßig behandelt werden, am besten mit einer speziellen Öllasur. Darüber hinaus kannst du den Topf von innen mit Plastikfolie auskleiden. Auf diese Weise ist es unwahrscheinlich, dass Wasser, welches du deinen Pflanzen gibst, in das Holz eindringt. Denn dieses ist anfällig für Feuchtigkeit, Fäulnis und Schimmel.

Kunststoffe (Polyethylen und Polypropylen)

Kunststoff-Töpfe findest du in so ziemlich allen Farben und haben den Vorteil, dass sie undurchlässig sind und das Wasser gut festhalten. Das Wasser, das du deiner Pflanze zu trinken gibst landet also wirklich bei ihr und nicht, wie beim Ton, in den Topfwänden. Auf der anderen Seite können die Wurzeln nur über die Oberfläche Luft aufnehmen. Darüber hinaus sind Kunststoff-Blumentöpfe weitaus leichter zu transportieren als Keramik-Töpfe, was unentschlossenen Gärtnern auch ohne Blumenroller die Möglichkeit gibt, ihre Pflanzen mühelos neu zu arrangieren. Durch ihre glatte Oberfläche sind sie leicht zu reinigen. Pilze, Keime und Bakterien haben hier keine Chance und können vollkommen beseitigt werden. Der Kunststoffblumentopf kann daher auch für empfindliche junge Pflanzen immer wieder verwendet werden. Außerdem sind Kunststoff-Töpfe super beständig und halten durch ihre Bruchsicherheit auch mal den einen oder anderen Sturz aus. Anders als Terrakotta- und Keramiktöpfe ziehen sie kein Wasser und sind daher perfekt für Pflanzen, die am besten in feuchter Erde gedeihen.

Es gibt nicht nur Kunststoff-Gefäße aus Polyethylen und Polypropylen, aber das sind zumindest die wichtigsten zwei Gruppen. Beide sind sogenannte thermoplastische Kunststoffe, welche sich bei relativ geringen Temperaturen verformen lassen. Solange du diese nicht überschreitest, lassen sich die Stoffe nach Belieben erhitzen bis verflüssigen, formen und erneut verfestigen. Dabei sind Pflanzgefäße aus Polyethylen oder Polyprobylen unter Alltagsbedingungen temperaturbeständig. Dank ihrer enormen Dehnbarkeit sind die Blumentöpfe vor Materialbruch geschützt, wobei Polypropylen eine höhere Festigkeit als Polyethylen aufweist.

Tyvek

Wie du vielleicht schon weißt sind auch unsere Tyvek-Töpfe aus Kunststofffasern gefertigt, nämlich aus Polyethylen. Dieses ist nicht nur UV- sondern auch form- und farbbeständig. Obwohl die Blumentöpfe aus Kunststoff sind, können die Wurzeln durch kleinste Löcher im Gewebe atmen. Gleichzeitig wird kein Wasser in den Topfwänden gespeichert und es kommt genauso viel Wasser bei der Pflanze an, wie sie braucht. Jedoch solltet ihr daher auch einen kleinen Wasserschale drunter stellen, die das übrige Nass auffängt. Oder ihr benutzt die Tyvek-Töpfe einfach als Übertopf!