Blumenstatistiken von Google


Google ist eine Datenkrake. Stimmt! Aber vor allem bei den nicht privaten Daten ist das nicht immer schlecht. Um unsere Website auffindbar zu machen, haben wir uns die letzten Monate viel mit der Funktionsweise von Google beschäftigt und sind dabei auf einige interessante Tools gestoßen, die wir Euch (natürlich an Hand von Urban Gardening Beispielen) vorstellen wollen.

1. Google Ngram

Der Google Ngram Viewer erlaubt es Euch Begriffe in allen Büchern, die bei Google Books indiziert sind, zu suchen und zeigt Euch wie häufig diese zwischen 1800 und heute vorkamen. Man erkennt z.B., dass das Thema "Pflanzen" in der Literatur immer weniger wichtig wird und mittlerweile sogar von den "Computern" überholt wurde (http://goo.gl/YDUsM). Aber: "bio" und "öko" sind wieder stark im Kommen (http://goo.gl/mN39m) und zumindest in den USA erlebt das "urban gardening" gerade seinen zweiten Frühling (http://goo.gl/jW2WE).

2. Google Correlate

Bei Google Correlate geht es darum herauszufinden, wie sehr Dinge miteinander zusammenhängen. Dabei nutzt Google seine Suchstatistiken um zu sehen, welche Suchbegriffe häufig zusammen bzw. gleichzeitig auftreten. "Saatgut" korreliert zum Beispiel ziemlich stark mit Aussaat, Blumensamen und Gewächshaus. Aber auch mit Mopedversicherung und Brautschuhe...offensichtlich auch Frühlingsthemen (http://goo.gl/7DqIK). Auch Heuschnupfen passt offensichtlich in die Zeit. Der korreliert übrigens mit 0.98 mit "Loratadin" (http://goo.gl/8c16v). Anscheinend ein beliebtes Mittel gegen Heuschnupfen. Für Samenbomben gibt es übrigens leider noch keine Statistik :(

3. Google Trends



Mit Google Trends kann man sich verschiedene Suchwörter im Zeitverlauf ansehen. Damit ist es vergleichbar mit Ngram, allerdings beruhen die Daten auf den Suchstatistiken von Google, weshalb es auch nur bis 2004 zurückreicht. Mein Lieblingstrend ist "Backen" in Verbindung mit "Diät" (http://goo.gl/78uIX). Nach der Weihnachtsbäckerei geht es für die meisten Leute wohl direkt ins Fitnessstudio. Man kann auch sehr gut erkennen, welche Blumen wann wachsen. Los geht es mit dem Schneeglöckchen, dann kommt das Gänseblümchen, gefolgt von der Sonnenblume (http://goo.gl/3TwC8). Man erkennt hier außerdem, dass die Sonnenblume eher unbeliebter wird, während das Schneeglöckchen in der Gunst der Deutschen wächst. Vielleicht sollten wir unser Sortiment nochmal überdenken!



4. Google Public Data

Google Public Data macht es einfach öffentlich verfügbare Daten zu finden und darzustellen. So kann man zum Beispiel in den Daten der Weltbank erkennen, wie stark die Waldfläche Brasiliens in den letzten Jahren zurückgegangen ist, während sie in Deutschland sogar leicht gestiegen ist (http://goo.gl/lUW5N). Das liegt aber wohl auch daran, dass hier schon fast alles gerodet ist. Der Energieverbrauch pro Person ist hierzulande in jedem Fall deutlich höher (http://goo.gl/qmaEL). Eine weitere Erkenntnis: Im polnischen Straßenverkehr sollte man äußerste Vorsicht walten lassen. Dort gibt es mehr als doppelt so viele Verkehrstote je Einwohner, als in Deutschland (http://goo.gl/IXfoF).

Wirklich interessant, was Google einem für Möglichkeiten bietet. Aber natürlich wird dabei auch klar: Google speichert alles. Für immer. Mit allen Nachteilen, die das mit sich bringt.



Viele Grüße & danke für's Lesen,

DieStadtgärtner

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