Möhre "Sugarsnax"

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015-041
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"Daucus carota" alias Möhre, Karotte, Wurzel, Gelbe Rübe, Rübli, Riebli, Mohrrübe oder, wie einige Ostfriesen sagen würden, Wuttel. Auch wenn bei der Namensfindung Sprachverwirrung babylonischen Ausmaßes herrscht, kennt jedes Kind das orange Wurzelgemüse. Reich an Vitaminen, Ballaststoffen und Geschmack verwundert es nicht, dass die „Möhre“ nach der Kartoffel das beliebteste Gemüse der Deutschen ist. Die Sorte Sugarsnax ist besonders vitaminreich und zuckersüß im Geschmack.

Eigenschaften

Pflanzeninformationen
Erntezeit Erntezeit: Juni bis November
Nährstoffbedarf Nährstoffbedarf: Mittelzehrer
Botanischer Name Botanischer Name: Daucus carota ssp. sativus
Wuchshöhe Wuchshöhe: 20-25 cm
Lebenszyklus Lebenszyklus: einjährig
Farbwelt Farbwelt: Grün
Verwendung Verwendung: Der vitaminreiche Fitness-Snack schmeckt zuckersüß. Am besten direkt vom Beet knuspern
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Pflanzanleitung auf dem Umschlag

Die Möhre liebt ein möglichst sonniges Plätzchen, mit lockerem, wasserdurchlässigem, humosem Boden, ohne Staunässe. Optimal ist der Standort, wenn immer mal wieder ein wenig Wind über die Möhren zieht – so beugt man einem Befall von Möhrenfliegen vor. Vor der Aussaat eine etwa 1 cm tiefe Rinne ziehen und die Samen einstreuen, dünn mit Erde bedecken und leicht andrücken. Auf Unkraut achten und ggf. entfernen. Für eine optimale Entwicklung sollte der Boden stets gleichmäßig feucht gehalten werden. Nach 15-20 Wochen Geduld und Pflege kann geerntet werden.

Ausführliche Pflanzanleitung: Möhre "Sugarsnax"

Die Möhre ist eine jener Gemüsesorten, mit der wir im Leben als erste in Kontakt kommen. Kaum ein gesunder und nahrhafter Babybrei, der sie nicht enthielte, auch, wenn’s nicht immer drauf steht auf dem Etikett. Denn genauso vielseitig wie die Zubereitungsmöglichkeiten der Möhre ist die deutsche Sprache, wenn es um die Bezeichnung des Doldenblütlers geht: Karotte, Gelbe Rübe, Mohrrübe, Riebli oder Wurzel sind neben „Möhre“ nur die gängigsten Begriffe. Dem lateinischen Ausdruck „Daucus carota“ nach wäre also Karotte die korrekte Kennzeichnung für die orangefarbene Wurzel, die wir essen. Die Blätter immerhin sind wertvolle Nahrung für kleine Nagetiere.

Möhren in verschiedenen Farben

Name hin, Name her, am Ende zählt, dass du das selbstgezüchtete Rübengewächs auch essen kannst. Immerhin rangiert es kurz nach der Kartoffel auf Rang zwei der beliebtesten Gemüsesorten hierzulande. Der Anbau ist auch gar nicht weiter schwer, wenn du von vornherein einige elementare Regeln befolgst. Los geht das damit, welche Sorte du erwischst: die Frühe oder die Späte Möhre. Erstere säst du im März, die andere Ende April aus.

Während die Frühe Möhre schon nach spätestens 90 Tagen reif ist, erntest du die Späte Möhre erst nach 24 bis 31 Wochen. Dann gibt’s noch die Sommermöhren, die du jederzeit zwischen April und Juli setzen und nach 15 bis 19 Wochen einheimsen kannst. Soweit eigentlich alles klar, oder? Keine Bange, komplizierter wird’s nicht, weil alle Sorten hinsichtlich der Aufzucht die gleiche Behandlung brauchen.

Ab ins Beet

Bevor du das Möhren-Saatgut der Erde übergibst, solltest du Komposterde daruntermischen und die Mixtur gut auflockern. Ansonsten muss der Boden eher sandig sein, Steine im Erdreich hingegen mögen Möhren nicht so. Wenn die durchschnittliche Tagestemperatur im Beet bei etwa 17 Grad liegt, dann freut sich Daucus carota. Ein Kübel tut’s indes auch, Hauptsache der Boden ist gut vorbereitet – Stichwort „falsches Saatbeet“. Das heißt: 14 Tage vor dem Aussäen die Erde gut durcharbeiten und wässern. Vor dem Setzen des Saatguts solltest du dieses üübrigens etwa 48 Stunden lang in lauwarmem Wasser erweichen.

Jetzt aber ab ins Beet damit. Hier ziehst du Gräben in die Erde, einen Zentimeter tief und in zirka fünfzehn Zentimetern Abstand voneinander. Dort hinein platzierst du die Samen, die du vorher ganz leicht eindrückst. Wenn du richtig gießt, also etwa einmal die Woche (wenn es sehr trocken ist, dann etwa alle vier Tage), siehst du nach spätestens drei Wochen erste Keime sprießen. Sollte Unkraut mitwachsen, dann flugs raus damit.

Ist die Möhre pikiert, freut sie sich

Wie alles Essbare ziehen auch Möhren tierische Schädlinge an – sogar schon während der Wachstumsphase. Oft macht sich Ungeziefer wie der Möhrenblattfloh, das Wurzelgallälchen oder die Möhrenfliege über die Karotte her. Wenn du von Anfang an ein Netz übers Beet spannst, sollte das als Schutzmaßnahme schon ausreichen. Ach ja, um deine heranwachsenden Möhrchen gegen Schnecken zu wappnen, kannst du den Boden außerdem mit transparenter PVC-Folie abdecken.

Wenn wir Menschen pikiert sind, dann sind wir beleidigt. Bei der Möhre ist das anders, sie freut sich richtig übers Pikieren. Damit ist gemeint, dass du den frisch gekeimten Samen nun einen Abstand von mindestens drei Zentimetern gewähren solltest, damit sie unterirdisch weiter gedeihen. Werden sie noch größer und zeigen oben zwei oder drei Blätter, dann erhöhst du den Abstand auf acht Zentimeter. Pikieren erfreut die Möhre nämlich. Jetzt musst du nur weiterhin einmal pro Woche gießen und warten. Wenn du prüfen möchtest, ob du ernten kannst, dann wische einfach das Erdreich ein wenig beiseite und untersuche Größe und Umfang der Möhre. Das wär’s auch schon, knackigen Appetit!