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Der Garten und die lieben Vierbeiner: Welche Pflanzen sind giftig für Katzen und Hunde?

Katze isst Gras

Etwa 20 Millionen Vierbeiner, davon 7,5 Millionen Katzen und zwölf Millionen Hunde, leben in deutschen Haushalten. In den warmen Jahreszeiten sind die Tiere gern draußen und vergnügen sich im Garten. Und wenn es dort überall grünt und blüht und duftet, so ist das natürlich auch für Hunde und Katzen äußerst interessant und regt zum Knabbern an. Doch Vorsicht – es gibt jede Menge Gartenpflanzen, die für unsere Freunde auf Pfoten giftig sind.

Lisa Wittmann von Deutschlands größter Tierrechtsorganisation PETA warnt: Aus Liebe zu unseren tierischen Mitbewohnern ist es ratsam, auf die eine oder andere Pflanze im Garten und in der Wohnung zu verzichten.“ Doch welche Pflanzen sind gefährlich für Hunde und beziehungsweise oder Katzen? Es gibt eine einfache Antwort auf diese Frage, und sie lautet: mehr, als man denken wüRed. Darunter sind viele Gewächse, die für Menschen überhaupt keine Bedrohung darstellen. Gerade in den warmen Jahreszeiten lassen sich Katz und Hund von Pflanzendüften verführen, die für sie giftig sind.

Für Bello, Rex und Waldi verboten

Immer wieder ist zu beobachten, dass Hunde Gras fressen – und wir uns fragen: Ist das in Ordnung? Und warum machen die das? Zunächst einmal: Ja, Gras schadet nicht, im Gegenteil. Frisches Gras ist für unsere „besten Freunde“ im Frühjahr und im Sommer wohlschmeckend, saftig und sogar reich an Nährstoffen. Es beruhigt Hunde sogar, ist gut für den Magen und füllt den Wasserspeicher wieder auf. In der Welt der Pflanzen lauern die Gefahren für Bello, Rex, Waldi & Co. woanders. Zum Beispiel beim Krokus, beim Efeu, beim Gummibaum, beim Knoblauch und, trotz des Namens, bei der Hundspetersilie. Dass Hunde zudem Zwiebeln, Walnüsse, Saubohnen, Trauben, Rosinen, Mandeln und Kakao nicht vertragen, ist ebenfalls schon längt bekannt. An Rhododendron, Lilien, Orchideen, Maiglöckchen, Osterglocken, Engelstrompeten, und Hyazinthen haben Pfoten, Tatzen und Zungen von Hund und Katze ebenfalls nichts verloren wie am Ficus, am Fensterblatt, am Herzblatt, am Alpenveilchen und am Lebensbaum. Auch Gladiolen und Weihnachtssterne sind hochgiftig für die Tiere.

Natürlich gibt es aber auch jede Menge Zierpflanzen, die für Hunde eine Gefahr darstellen. Darunter befindet sich zum Beispiel das Adonisröschen, das in unseren Samenbomben "Schmetterlingswiese" und "Blühendes Kornfeld" enthalten ist. Die Samenbombe Bienenschmaus beinhaltet Roten Fingerhut, ebenfalls toxisch für Hunde (für Menschen übrigens auch). In den Mischungen Wildblumen und Blühendes Kornfeld existiert Saatgut des Ausdauernden Leins, für Hunde stark giftig. Samen der giftigen Lupinen stecken in den Samenbomben Schmetterlingswiese, Bienenschmaus, Wilde Wiese und Wildblumen.

Mohn und Co.: lieber nicht

Klatschmohn



Weltweit gibt es, so wird geschätzt, bis zu 120 Mohnsorten. Drei von ihnen kommen in unseren Saatgutmischungen "Schmetterlingswiese" (Kalifornischer Mohn, Klatschmohn), "Blühendes Kornfeld" (Klatschmohn), "Bienenschmaus" (Kalifornischer Goldmohn, Klatschmohn), "Wilde Wiese" und "Wildblumen" (jeweils Klatschmohn) vor. Der für Hunde stark giftige Rittersporn ist in den Mischungen "Schmetterlingswiese", "Blühendes Kornfeld", "Bienenschmaus", "Wilde Wiese" und "Wildblumen" enthalten.



Nun ist es natürlich so, dass die für Hunde gefährlichen Pflanzen in den Samenbomben nur ein paar unter vielen Samen ausmachen. Um deinen Hund keiner Gefahr auszusetzen, solltest du aber nichts riskieren und dich an die Sorten Sonnenblume, Gänseblümchen, Italienischer Garten oder Wildkräuter halten. Aber wie sieht es eigentlich bei den Katzen aus?






Für Katzen gilt: Tatzen weg von diesen Pflanzen



Auch für unsere Samtpfoten sind einige Pflanzen giftig. Darunter befinden sich einige, die Hunden schaden, und andere, die wiederum nur Katzen gefährlich sind. Wie schon für Hunde sind das Adonisröschen, der Fingerhut, der Lein, Lupinen, Mohn und Rittersporn auch für Katzen toxisch. Hinzu kommt der Goldlack, der in unseren Samenbomben Schmetterlingswiese (Goldlack und Sibirischer Goldlack) und Wildblumen enthalten ist. Und wie bei Hunden sind auch für Katzen Efeu, Gummibaum, Engelstrompete, Fensterblatt, Ficus, Krokus, Oleander, Osterglocke und andere Zierpflanzen gefährlich.



Wenn du also einen Garten plus Hund oder Katze besitzt, dann solltest du auf die oben aufgezählten Samenbomben besser verzichten. Neben den zusätzlich erwähnten, häufig vorkommenden Zierpflanzen auf Balkon, Terrasse, im Haus und im Garten gibt es jedoch jede Menge weiteres Grünzeug, das für unsere vierbeinigen Haustiere unverträglich ist. Manche Gewächse sind sogar hochgradig giftig. Dazu zählen der Seidelbast, die Wolfsmilch, die Stechpalme, der Schierling, die Prachtlilie, der Lebensbaum, die Herbstzeitlose, der Goldregen, die Eibe, die Christrose, der Buchsbaum, die Avocado sowie der Eisenhut, der die giftigste Pflanze in Europa darstellt und auch beim Menschen zum Tod führen kann.

Übersicht: Diese Pflanzen sind giftig


  • Adonisröschen (Hunde, Katzen)
  • Alpenveilchen (Hunde)
  • Ausdauernder Lein (Hunde, Katzen)
  • Avocado (Hunde, Katzen)
  • Buchsbaum (Hunde, Katzen)
  • Christrose (Hunde, Katzen)
  • Efeu (Hunde, Katzen)
  • Eibe (Hunde, Katzen)
  • Eisenhut (Hunde, Katzen)
  • Engelstrompeten (Hunde, Katzen)
  • Fensterblatt (Hunde, Katzen)
  • Ficus (Hunde, Katzen)
  • Gladiolen (Hunde)
  • Goldlack (Katzen)
  • Goldregen (Hunde, Katzen)
  • Gummibaum (Hunde, Katzen)
  • Herbstzeitlose (Hunde, Katzen)
  • Herzblatt (Hunde)
  • Hundspetersilie (Hunde)
  • Hyazinthen (Hunde)
  • Kakao (Hunde, Katzen)
  • Knoblauch (Hunde)
  • Krokus (Hunde, Katzen)
  • Lebensbaum (Hunde, Katzen)
  • Lilien (Hunde)
  • Lupinen (Hunde, Katzen)
  • Maiglöckchen (Hunde)
  • Mandeln (Hunde)
  • Mohn (Hunde, Katzen)
  • Oleander (Hunde, Katzen)
  • Orchideen (Hunde)
  • Osterglocken (Hunde, Katzen)
  • Prachtlilie (Hunde, Katzen)
  • Rhododendron (Hunde)
  • Rittersporn (Hunde, Katzen)
  • Rosinen (Hunde)
  • Roter Fingerhut (Hunde, Katzen)
  • Saubohnen (Hunde)
  • Schierling (Hunde, Katzen)
  • Seidelbast (Hunde, Katzen)
  • Stechpalme (Hunde, Katzen)
  • Trauben (Hunde)
  • Walnüsse (Hunde)
  • Weihnachtssterne (Hunde)
  • Wolfsmilch (Hunde, Katzen)
  • Zwiebeln (Hunde)

Hinweis: Diese Liste ist bestimmt nicht vollständig. Wir haben versucht die uns zugänglichen Informationen bestmöglich zusammen zu fassen, aber im Zweifel bitte unbedingt einen Tierarzt konsultieren!



Vergiftung bei Katze oder Hund: was tun?



Natürlich kannst du dein Haustier nicht permanent im Auge behalten. Wenn die Katze draußen unterwegs oder der Hund mit auf dem Waldspaziergang ist, dann wirst du es nicht schaffen, stets die Kontrolle über das Fressverhalten der Tiere zu behalten. Das bedeutet, dass du gewappnet sein solltest für den Fall, dass sich Hund oder Katze beim Pflanzenfressen eine Vergiftung holen. Wichtig wäre es zu wissen, was im Fall des Falles zu tun ist. Wie verhältst du dich also, wenn dein vierbeiniger Freund giftige Pflanzen gefressen hat?

Die üblichen Symptome einer Intoxikation mit Giftpflanzen sind Durchfall, heftiger Speichelfluss und Erbrechen. In manchen Fällen sind die Tiere auch richtiggehend benebelt und betäubt, in anderen erweitern oder verengen sich die Pupillen enorm. Aber um es direkt zu sagen: Viel tun kannst du selbst eigentlich nicht. Sorge dafür, dass das Tier zumindest nicht noch mehr von der Giftpflanze frisst und versuche, das Maul mit Wasser auszuspülen. Bring‘ die Katze oder den Hund zum Erbrechen, wenn die Aufnahme des Gifts nicht länger als eine halbe Stunde zurückliegt und verwende dabei konzentriertes Kochsalzwasser in Zimmertemperatur. Vermeide es unbedingt, dem Tier Milch zu geben, die schadet nämlich eher, als sie hilft: Milch beschleunigt die Aufnahme und die Verteilung von pflanzlichen Toxinen im Körper der Tiere.

Du solltest unbedingt die Telefonnummern deines Tierarztes oder die des nächstgelegenen Tierhospitals parat haben. Im Zweifelsfall schnappst du dir den vierbeinigen Patienten und fährst ohne Zögern in die nächste Tierklinik.


Die wichtigsten Fragen in Kürze



Das war jetzt ganz schön viel Info auf einmal. Um die Übersicht zu behalten und gut informiert zu sein, wenn es um deinen Schützling geht, haben wir dir hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst:


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