Kräuterklassik

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010-203
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Diese Kiste enthält die perfekte Basis für jede Menge Kochspaß. Die folgenden Standard-Kräuter sind enthalten:

  • Krause Petersilie
  • Schnittlauch
  • Dill
  • Oregano
  • Basilikum
  • Thymian

Die Pflanzen werden in der Holzkiste mit entsprechenden "Setcards" geliefert. Mehr Informationen zu diesem Set und den enthaltenen Pflanzen findest du weiter unten auf dieser Seite. Sollte eine Pflanze kurzfristig nicht verfügbar sein, wird sie durch eine ähnliche Pflanze ersetzt.

Über die enthaltenen Pflanzen

Krause Petersilie

Wächst im ersten Jahr munter drauf los und kann nach der letzten Ernte im Herbst aus dem Boden entfernt werden. Warum? Nun, blüht im zweiten Jahr und bildet dabei eine hohe Apiol-Konzentration – und das ist ziemlich giftig. Besser neu pflanzen und gleich wieder schön frisch ernten. Wächst recht schnell und verfeinert Eintöpfe, Suppen und Salate in exquisiter Weise. Passt aber auch zu vielen Gerichten mediterraner Herkunft. Leichte, aber herzhafte Quarkspeisen ohne Petersilie sind ebenso undenkbar. Beinhaltet viel Vitamin C, ist aber auch aufgrund ihrer anderen Inhaltsstoffe recht gesund. In der Schwangerschaft sollte aber unbedingt auf dieses Kraut verzichtet werden.

Pflanzendetails
Botanischer Name Botanischer Name: Petroselinum crispum var. crispum
Winterhärte Winterhärte: winterhart
Schwierigkeit Schwierigkeit: relativ einfach
Standort Standort: wenig Sonne, dennoch heller Standort notwendig; nährstoffreicher, tiefer sowie lehmiger und frischer Boden bevorzugt
Lebensdauer Lebensdauer: zweijährig
Inhaltsstoffe Inhaltsstoffe: ätherische Öle (etwa Limonen, Myristicin), Vitamin C, Apiol, Polyine
Verwendung Verwendung: in der Heilkunde zw. der Homöopathie (etwa bei Harnproblemen); in der Küche in roher Form zu vielen Speisen aus dem Mittelmeerraum; passt aber auch exzellent in Salate, Suppen, Eintöpfe und zu quarkig-herzhaftem Essen
Wirkung Wirkung: soll harntreibend sein, Schleim und Krämpfe lösen, bei Verdauungs- und anderen Problemen helfen (etwa Gicht, Rheuma, Bluthochdruck) und tonisierend wirken
Pflege Pflege: sollte nach der letzten Ernte im ersten Herbst entfernt werden, im Frühjahr neue krause Petersilie einsetzen; Boden schön feucht halten, aber keine Staunässe erzeugen

Rucola

Eine der wenigen Nutzpflanzen, die aus Mitteleuropa stammen und von den Germanen in Richtung Mittelmeerraum exportiert wurden. Wurde in unseren Breitengraden schon in der Antike verzehrt, galt dabei als Potenzmittel. Ist dann für Jahrtausende in der Versenkung verschwunden, bevor er im 20. Jahrhundert für die Küche wiederentdeckt worden ist. Schmeckt leicht scharf, was früher nicht sehr beliebt war. Verdankt seine neue Beliebtheit der generellen Internationalisierung der Küche und der Hinwendung zu mediterranem Essen. Muss unbedingt vor der Blüte geerntet und gegessen werden, da er sonst zu bitter wird. Blüht in wunderbaren Gelbtönen im Juli.

Pflanzendetails
Botanischer Name Botanischer Name: Diplotaxis tenuifolia
Winterhärte Winterhärte: nur bedingt winterhart
Schwierigkeit Schwierigkeit: einfach
Standort Standort: halbschattig bis sonnig; Böden sollten reich an Nährstoffen sein, humos, durchlässig und feucht
Lebensdauer Lebensdauer: mehrjährig und ausdauernd
Inhaltsstoffe Inhaltsstoffe: Senföl, Jod, Beta-Carotin, Folsäure, Glucosinolate
Verwendung Verwendung: junge Blätter für Salate aller Art oder als Belag für Pizza, ältere Blätter als Gewürz
Wirkung Wirkung: soll dank des Senföls sowie der enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe sehr gesund sein
Pflege Pflege: normaler Wasserbedarf, schnelles Wachstum, nur sparsam düngen und auf Unkraut achten

Dill

Als eines der häufigsten angebauten Gewürze im deutschsprachigen Raum ist der krautig wachsende Dill vor allem als Küchenkraut im Einsatz. Beim Einpflanzen im Garten sollte auf ein sonniges Plätzchen und einen feuchten Boden geachtet werden, nur so erreicht er sein würziges Aroma. In einem tiefen Kübel kann er sogar auf dem Balkon eingepflanzt werden – das Gurkenkraut wird so bis zu 75 Zentimeter hoch. Im Juni bis August wachsen bei dem einjährigen Gewürz die gelben Blüten. Von Juni bis September wird der Dill geerntet und kann getrocknet oder eingefroren das ganze Jahr verwendet werden.

Pflanzendetails
Botanischer Name Botanischer Name: Anethum graveolens
Pflanzenfamilie Pflanzenfamilie: Doldenblütler
Winterhärte Winterhärte: nicht winterhart
Schwierigkeit Schwierigkeit: einfach
Standort Standort: sonnig / feuchter Boden
Lebensdauer Lebensdauer: einjährig
Inhaltsstoffe Inhaltsstoffe: ätherisches Öl
Verwendung Verwendung: Gewürz für Gurken, Fisch und Joghurt
Wirkung Wirkung: soll entzündungshemmend, krampflösend und auswurffördernd sein
Pflege Pflege: benötigt so gut wie keine Pflege, kommt auch mit längeren Durststrecken zurecht

Lavendel

Wird bis zu einem Meter hoch und war 2008 Heilpflanze des Jahres. Aber auch schon 3.500 Jahre früher als Heilkraut gegen Kopfschmerzen, Migräne und Rheuma verwendet. Soll beispielsweise in der Grabkammer des Pharaos Tutanchamun als Grabbeigabe gefunden worden sein – und immer noch Aroma gehabt haben. Riecht herrlich auch von weitem und hübscht jedes Beet durch die lilafarbigen Blüten auf. Blüht in der Regel von Juni bis August, dann wird auch geerntet. Im Geschmack eher bitter und daher vorsichtig zu dosieren, wenn in der Küche genutzt. Ansonsten zur Beduftung von Räumen verwendet, als Badezusatz, für Einreibungen oder für Umschläge

Pflanzendetails
Botanischer Name Botanischer Name: Lavendula angustifolia
Winterhärte Winterhärte: bedingt winterhart, nur allzu strenger Frost schadet (Schnee hingegen schützt eher)
Schwierigkeit Schwierigkeit: einfach
Standort Standort: volle Sonne, am besten den ganzen Tag, ideal neben der Hauswand oder großen Steinen; lockerer, leichter und wasserdurchlässiger Boden
Lebensdauer Lebensdauer: mehrjährig und ausdauernd
Inhaltsstoffe Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Glykoside, Saponine, Gerbstoffe
Verwendung Verwendung: nur die Blüten werden genutzt als Öl oder Duftstoff; in der Küche oft Bestandteil der provenzalischer Würzmischungen, verfeinert in kleineren Dosen auch Saucen, Suppen, Eintöpfe, Fischgerichte, Lamm und Geflügel; kann auch als Tee getrunken werden
Wirkung Wirkung: soll beruhigend wirken (auch bei Babys), antiseptisch, harntreibend, krampflösend und gut sein gegen Erschöpfung, Herzbeschwerden, hohen Blutdruck, Husten, Magenkrämpfen, Rheuma, Kopfschmerzen, Migräne, Kreislaufschwäche und Nervosität
Pflege Pflege: dem Boden Sand zugeben, evtl. etwas Kalk, einmal im Jahr mit Kompost düngen und sparsam gießen

Dalmatinischer Salbei

Schöne blaue bis violette Blüten im Früh- und Hochsommer, die allerdings klein bleiben. Dieser Salbei investiert seine Energie ins Blätterwachstum, die Blätter werden auf diese Weise schön groß. Mag es sonnig und summig – dalmatinischer Salbei lockt Hummeln und fleißige Bienchen an. Schon in der Antike geschätzt, um Schlangenbisse und Entzündungen zu lindern. Mag Schnee, aber keinen harten Frost. Verfeinert vor allem die Fleischgerichte in der mediterranen Küche, Saltimbocca ist ohne dalmatinischen Salbei nicht vorstellbar. Benötigt viel Raum, schon im zweiten Wuchsjahr wird er etwa einen halben Meter breit. Enthält viele wertvolle ätherische Öle.

Pflanzendetails
Botanischer Name Botanischer Name: Salvia officinalis
Pflanzenfamilie Pflanzenfamilie: Lippenblütler
Winterhärte Winterhärte: winterhart
Schwierigkeit Schwierigkeit: einfach
Standort Standort: sonnig bis vollsonnig bei magerem bis normalem Boden, der neutral bis leicht alkalisch und dabei gut durchlässig sein sollte; Staunässe vermeiden
Lebensdauer Lebensdauer: mehrjährig und ausdauernd
Inhaltsstoffe Inhaltsstoffe: sehr viele ätherisches Öle, besonders Thujon, dazu Diterpene, Triterpene, Borneol, Flavonoide, Gerbstoffe, Rosmarinsäure
Verwendung Verwendung: in der Heilkunde vielseitig eingesetzt, in der Küche als Würzkraut verwendet für deftiges Essen wie z. B. für Saltimbocca, aber auch für alle anderen mediterranen Gerichte mit Fleisch und Gemüse; als Tee ideal; wird zudem für Süßigkeiten, Gebäck und Eiscreme genutzt wie auch zur Zubereitung von Longdrinks
Wirkung Wirkung: soll als Heilkraut gegen vieles helfen, etwa gegen Magenbeschwerden nach fettigem Essen; soll desinfizierend, verdauungsfördernd, entzündungshemmend, schweißhemmend, harntreibend, blutstillend, krampflösend und antibakteriell wirken
Pflege Pflege: benötigt wenig Aufwand: Boden sollte nur nicht austrocknen, nach der Blüte und im Frühjahr zurückschneiden; vor allzu trockener, winterlicher Sonne bei Ostwetterlage schützen
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Das Kräuterklassik-Set stellt sich vor

Wer viel in der Küche hantiert, weiß die Wichtigkeit verschiedener Kräuter beim Kochen und Backen zu schätzen. Gerichte erhalten ihre ganz eigene Note und ihren besonderen Charakter erst durch die Kräuter, die man ihnen beigibt. Auch für Hobbyköche eröffnen Kräuter im Küchenbereich ganz neue Möglichkeiten und decken beim Experimentieren ganz neue Geschmackswelten auf. Denn an dieser Stelle sei gesagt: Für jeden Koch ist ein Kraut gewachsen!

Mit den 6 Kräuterklassikern schaffst du dir die perfekte Grundlage für jede Menge würzigen Kochspaß! Aber nicht nur frisch sind die Kräuter ein Hit. Wenn du dir Vorräte für den Winter hamstern möchtest, kannst du deine Kräuter konservieren, indem du sie z.B. trocknest. Für einen Kräutergenuss übers ganze Jahr hinweg!

Über unsere Pflanzen

Alle unsere Pflanzen sind aus bestem Saatgut gezogen und liebevoll aufgezogen von Alexander Zierleyn in Nordhorn. Die ganze Vielfalt unserer Pflanzen produzieren wir zu hundert Prozent selbst, vom Sämling bis zur kräftigen Verkaufsware. Natürlich ohne Einsatz von Pestiziden und überflüssiger Verschwendung von Ressourcen. Langjährige gärtnerische Erfahrung und Leidenschaft sind die Basis für Qualität und Frische.

Ein kleiner Einblick in unsere Kräuterei

Wird gerne gekauft mit: