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015-023
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Die Aubergine hat etwas märchenhaftes. Mit ihren geheimnisvollen, dunkelvioletten Früchten und der sanft schimmernden Farbe erinnert sie an Geschichten aus Tausend und einer Nacht. Und das kommt vermutlich nicht von ungefähr, schließlich ist die Aubergine eine wesentliche Zutat in der Küche des Orients. Aber auch bei uns fühlt sie sich in vielen leichten, mediterranen Gerichten wie zu Hause. Stark gewürzt, und anschließend gegrillt, ein echter Leckerbissen.

Eigenschaften

Pflanzeninformationen
Erntezeit Erntezeit: Juli bis Oktober
Nährstoffbedarf Nährstoffbedarf: Mittelzehrer
Botanischer Name Botanischer Name: Solanum melongena
Wuchshöhe Wuchshöhe: 60-65cm
Lebenszyklus Lebenszyklus: einjährig
Farbwelt Farbwelt: Blau
Verwendung Verwendung: Als Gemüse gebraten, gedünstet oder gegrillt.
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Pflanzanleitung auf dem Umschlag

Die Aubergine ist eine wärmeliebende Pflanze, die am besten bereits im Februar auf eurer Fensterbank vorgezogen werden sollte. Nach den Eisheiligen wächst sie dann draußen ideal an einer geschützten Südwand, in einem Hochbeet oder an einem sehr sonnigen Platz auf dem Balkon weiter. Für ein ungestörtes Wachstum benötigt sie einen feuchten, humosen Boden uns sollte regelmäßig gedüngt werden. Um die Keimung zu erleichtern, kann man das Saatgut einen halben Tag in Wasser oder Kamillentee einweichen.

Ausführliche Pflanzanleitung: Aubergine "Black Pearl"

Die ertragreiche Sorte "Black Pearl", mit ihren seidig glänzenden, dunkelvioletten Früchten, möchte beim Anbau ähnlich behandelt werden wie die Tomate, da sie ebenfalls zu den Nachtschattengewächsen gehört.

Ein Korb mit zwei ganzen Auberginen und einigen Aubergine-Scheiben

Bezüglich Garten oder Blumentopf ist die Aubergine flexibel, aber Wasser von oben kann sie nicht leiden. Außerdem mag sie es sehr warm und feucht, am besten 22°C bis 25°C, da sie ursprünglich aus Indien stammt. Aussäen solltest du die Aubergine in der Wohnung bereits im Januar, da sie sehr viel Zeit braucht bis sie ihre volle Größe erreicht hat. Dazu die Saatkörner am besten einen halben Tag in Wasser oder Kamillentee einweichen um die Keimung zu erleichtern. Anschließend wird das Auberginen-Saatgut etwa 1 cm tief in Aussaaterde gelegt und angedrückt. Wenn sich dann nach ca. 2 Wochen die kleinen Keimlinge einen Weg ans Licht gebahnt haben, musst du sie pikieren und in einzelne, nicht zu kleine Töpfe setzen, damit sie bis zu ihrem Umzug in den Garten genug Platz haben.

Wenn du kein beheiztes Gewächshaus besitzt, solltest du die Aubergine erst nach den Eisheiligen nach draußen setzen mit einem Pflanzabstand von 50 cm und einem Reihenabstand von 80 cm. Um ihren Hunger zu stillen ist es außerdem wichtig, sie regelmäßig mit Kompost zu düngen. Aber Vorsicht! Pflanz die Aubergine in deinem Garten nicht neben andere Nachtschattengewächse wie Tomaten oder Paprika. Da würde ein Konkurrenzkampf entstehen, der sich negativ auf dein Ernteergebnis auswirken kann.

Damit die Bestäubung auch an windgeschützten Plätzen gewährleistet wird, ist es ratsam, die Auberginenpflanze während der Blüte ordentlich durchzuschütteln und so ein wenig nachzuhelfen. Wenn es dann eines schönen Hochsommertages endlich ans Ernten geht, warten zahlreiche, kegelförmige Früchte auf dich. Du erkennst, ob sie reif sind, wenn die Schale beim Drücken leicht nachgibt.

Bevor du die Auberginen in deiner Küche in leckeres Grillgemüse, ein indisches Currygericht oder eine griechische Moussaka verwandelst, solltest du die geschnittene Frucht mit Salz bestreuen, damit sich ihr einzigartiger Geschmack voll entfalten kann. Die Aubergine ist ein Traum für jeden Sparfuchs, weil sie durch den reichen Ernteertrag mit einem hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnis glänzt.