Buschbohne "Speedy"

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Artikelnr.
015-082
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Wer kennt es nicht, das berühmte Märchen von Hans und seinen Zauberbohnen?

Unsere Bohne wächst zwar nicht bis in den Himmel um uns ein Huhn zu bescheren, das goldene Eier legt, aber dafür ist sie sehr ertragreich und beschert uns immer wieder eine leckere und gesunde Mahlzeit. Und wer weiß? Vielleicht steckt in einem unserer Saatgeschwister-Tütchen ja doch eine von Hans' Zauberbohnen!?



Dieses Saatgut ist BIO zertifiziert
(DE-ÖKO-006)

Eigenschaften

Pflanzeninformationen
Erntezeit Erntezeit: Juni bis Oktober
Nährstoffbedarf Nährstoffbedarf: Stickstoffbildner
Botanischer Name Botanischer Name: Phaseolus vulgaris L. var. nanus (L.) Aschers.
Wuchshöhe Wuchshöhe: 13 - 15 cm lange Bohnen
Lebenszyklus Lebenszyklus: mehrjährig
Farbwelt Farbwelt: Grün
Verwendung Verwendung: Buschbohnen müssen immer gekocht werden! Sie sind dann perfekt in Salaten, Eintöpfen oder Aufläufen. Auch zum Einfrieren geeignet.
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Pflanzanleitung auf dem Umschlag

Im Allgemeinen sind Buschbohnen sehr dankbare, anspruchslose Pflanzen. Entweder zieht man sie im April auf der Fensterbank vor oder man sät sie im Mai, nach den letzten Frösten, direkt in Beet oder Kübel. Sie freuen sich über ein sonniges, windgeschütztes Plätzchen, um ein Brechen der empfindlichen Blätter vorzubeugen. Außerdem wünschen sie sich einen lockeren und humusreichen Boden, um ihr tiefreichendes Wurzelwerk frei entfalten zu können. im Hochsommer bis in den September hinein können Buschbohnen mehrmals in der Woche geerntet werden, was eine Steigerung der Fruchtmenge bewirkt. Vor dem Verzehr müssen die Bohnen unbedingt gekocht werden, um die enthaltenen Eiweißgifte zu neutralisieren.

Ausführliche Pflanzanleitung: Buschbohne "Speedy"

Phaseolus vulgaris, das ist der lateinische Name der Buschbohne Speedy – doch ist diese beileibe keine vulgäre Pflanze. Schon gar nicht, wenn es darum geht, sie zu essen. Denn es handelt sich um eine satt machende Leckerei, die mehr sein kann als eine Gemüsebeilage. Denk nur mal: Herrlicher Bohnensalat zum Grillabend! Aber natürlich sind die Speedys auch als Beilage zu allen möglichen Speisen erste Sahne, ob zu Kartoffelgerichten, zu Reis, zu allen Fleischsorten, im grünen Salat und, und, und. Ihrem Einsatz in deiner Küche sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Nicht umsonst sind Bohnen auf der ganzen Welt so beliebt.

Die Buschbohne und ihre Besonderheiten

Der Name sagt es bereits – die Buschbohne Speedy will nicht hoch hinaus, sie begnügt sich damit, am Boden buschig zu sprießen. Dass die Bohnen groß, fleischig und geschmackvoll werden, haben wir ja schon beschrieben, dass du die Früchte schon nach kurzer Zeit ernten kannst, weißt du auch schon – aber nicht, dass du von Sommer bis Herbst mehrmals ernten kannst, wenn du mehrmals säst. Der Ertrag, den du mit Speedy erzielst, ist so auch groß, wenn du noch kein Spezialist ist Sachen Bohnenzucht bist. Und weil es von der Aussaat bis zur Ernte so schnell geht, ist der Name auch sehr passend. Speedy – die schnellste Bohne von Mexiko! (Und von anderswo natürlich auch...)

So bringst du Speedy groß raus

Wenn du ein wenig Platz im Beet hast, dieses Beet über einen humosen und lockeren Boden verfügt, der Ort halbwegs windgeschützt ist, die Sonne des Öfteren schön scheint und du dann noch eine ausgewogene Mischung zwischen feuchter und trockener Erde hinbekommst, dann darfst du nach der Aussaat nur ein paar Wochen später herrliche Bohnen ernten! Das Ganze geht so: Setze jeweils fünf bis acht Bohnensamen als Horst auf eine Stelle, nur zwei oder drei Zentimeter unter die Erdoberfläche. Zwischen den einzelnen Horsten hältst du einen Abstand von etwa einem halben Meter ein. Nach spätestens zwei Wochen hat das Saatgut zu keimen begonnen, jetzt ist es an der Zeit, ein wenig zu düngen, am besten mit Naturdünger.

Lange dauert’s nicht und bald schauen die Bohnen 15 Zentimeter aus dem Erdreich heraus – dann häufst du rund um jeden kleinen Busch ein wenig Erde an. Zu Beginn musst du darauf achten, dass die Erde weder zu trocken noch zu feucht ist. Ach ja, die besten Monate für die Ausaat sind Mai, Juni und Juli. Etwa zwei Monate nach dem Säen sind die Speedys reif, du erkennst das dann schon.

Pflege und Ernte der Buschbohne Speedy

Das Bohnenmosaikvirus kann Speedy nichts anhaben. Auch andere Krankheiten können der Buschbohne wenig anhaben. Wichtig ist allein der korrekte Grad der Feuchtigkeit der Erde. Wenn mehrere Büsche aus einem Horst wachsen sollten, dann ist es ratsam, wenn du die Pflanzen vereinzelst. Vorsichtig ausgraben, die Triebe dabei nicht verletzen und anderswo wieder einsetzen, wo mehr Platz ist, fertig. Auch bei der Ernte, die je nach Saattermin ab Juli beginnt, musst du darauf achten, dass die Triebe heil bleiben. Der Bohnenbusch dankt dir das mit einer schönen Ernte im nächsten Jahr. Wenn du über den ganzen Sommer, Spätsommer und Frühherbst Speedys essen möchtest, dann kannst du nicht nur im Mai, sondern auch im Juni und im Juli nochmals säen und acht bis zehn Wochen später ernten.