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Koriander. Es heißt, dass man das Würzkraut aus dem Orient entweder liebt oder hasst. Und tatsächlich scheiden sich nach wie vor die Geister. Doch wer die asiatische Küche mag, wird auf den intensiven und trotzdem mild-würzigen Geschmack nicht mehr verzichten wollen. Auch im heimischen Kräutergarten erfreut sich der Koriander immer größerer Beliebtheit. Wir finden: zurecht! Denn fein gehackt verleihen die Blätter des Korianders sowohl Salaten als auch warmen Gerichten eine raffinierte und einzigartige Geschmacksnote. Probieren lohnt sich!

Eigenschaften

Pflanzeninformationen
Erntezeit Erntezeit: ganzjährig
Nährstoffbedarf Nährstoffbedarf: Schwachzehrer
Botanischer Name Botanischer Name: Coriandrum sativum
Wuchshöhe Wuchshöhe: 20-70cm
Lebenszyklus Lebenszyklus: einjährig
Farbwelt Farbwelt: Grün
Verwendung Verwendung: Küchenkraut zum Würzen von Speisen
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Pflanzanleitung auf dem Umschlag

Koriander "Caribe" ist robust, schnellwachsend und äußerst ertragreich. Der Boden sollte vor der Aussaat gut aufgelockert und am Anfang stets leicht feucht gehalten werden. An einem sonnigen bis halbschattigen Standort fühlt sich die Pflanze am wohlsten. Geerntet werden können die Blätter, sobald sie sprießen. Bei regelmäßiger Ernte treibt die Pflanze neue Blätter aus und die Blütezeit kann so herausgezögert werden. Sie erreicht eine Höhe von bis zu 60 cm.

Pflanzanleitung Koriander

Ausführliche Pflanzanleitung: Koriander

Koriander kennt im Prinzip vier verschiedene Züchtungsarten, von denen Caribe die am weitesten verbreitete ist. Sie wächst schnell und ist relativ leicht anzubauen. Ursprünglich war Koriander wohl mal eine Heilpflanze, deren Verwendung schon 7.000 Jahre zurückreicht. Doch auch die Verwendung in der Küche hat schon eine lange Tradition, heute wird das Gewürz oft als Zutat für Curry genommen. Im nördlichen Europa war Koriander interessanterweise Grundstoff für: ein Parfum. Und zwar so ungefähr im 15. Jahrhundert. Sachen gibt’s...

Einjährig, anspruchslos, robust

Mit diesen Attributen ist der Koriander schon hinreichend beschrieben. Viel braucht er nicht. Ganz grundsätzlich schadet ein Boden nicht, den ihr hin und wieder ein wenig auflockert; gleichzeitig solltet ihr das Unkraut entfernen. Vor der Aussaat wäre es gut, wenn ihr die Frage, ob direkt neben der entsprechenden Stelle im Beet ebenfalls Doldenblütler wachsen, mit Nein beantworten könnt. Das würde sich nämlich beißen.

Sobald sich der Frühling eingestellt hat und halbwegs stabil ist, wenn also Tag- und Nachtfröste vorbei sind, könnt ihr die Samen aussäen. Diese vergrabt ihr etwa zwei Zentimeter unter der Oberfläche und lasst zwischen den Keimen etwas Abstand, etwa 30 Zentimeter wären gut (das gilt auch für die einzelnen Rillen, wenn ihr mehrere anlegen wollt). Nicht nur Frost, sondern auch Wind mag der Koriander nicht so sehr, und als Substrat empfiehlt sich ein nährstoffreicher Boden, mit Kalk versetzt und locker. Was den Standort angeht, so mag es der Koriander nicht nur windgeschützt, sondern auch sonnig, Halbschatten geht aber ebenfalls.

Wasser für die jungen Pflanzen

Der Zeitpunkt der Saat ist beim Caribe etwas tricky, es kommt nämlich ganz darauf an, welchen Teil der Pflanze ihr später als Gewürz verwenden möchtet. Soll es der neue Samen sein, den der reife Koriander ausgebildet hat, dann sät ihr zwischen Ende März und Ende April aus; wollt ihr hingegen die Blätter in der Küche nutzen, ist der ideale Zeitraum der Aussaat zwischen Mitte April und Mitte Juni. Erfolgt die Saat zu spät, so können die Samen nicht mehr völlig ausreifen. Mehr zur Ernte dann gleich.

Wenn die Keimlinge am Anfang zu schnell wachsen, dann ist es zu trocken – ihr müsst mehr Wasser beigeben, sonst stresst das die kleinen Pflanzen und sie schießen zu schnell in die Höhe. Generell gilt aber: Wenn der Koriander schon etwas größer ist (also im Sinne von „älter“), dann solltet ihr mit dem Gießen vorsichtig sein. Der Koriander mag’s im Zweifel lieber etwas zu trocken als zu feucht, und der Boden sollte sowieso so gut wie keine Feuchtigkeit enthalten. Einzige Ausnahme: Koriander, der im Topf gezogen wird. Diese Pflanzen können nicht so tief wurzeln und dementsprechend zu wenig Feuchte aus der Tiefe ziehen. Ein Vierteljahr, nachdem ihr die Samen in den Boden gelegt habt, schadet übrigens ein wenig Kompost nicht. Organischer Dünger in Pelletform eignet sich ebenfalls – wenn es nicht mehr als ungefähr ein Teelöffel pro Pflanze ist.

Der beste Zeitpunkt für die Ernte

Zu viel Dünger ist oft schädlich, so auch in diesem Fall. Es besteht nämlich die Gefahr, dass der Koriander dann zu viele Nährstoffe bildet, und die wiederum verhindert, dass sich ausreichend ätherische Öle entwickeln. Das geht dann zu Lasten des Aromas, das deutlich geschwächt wird. Und das wäre natürlich schade im Hinblick auf die Nutzung in der Küche.

Ernten könnt ihr den Koriander grob gesagt nach etwa vier Monaten – wenn ihr die Blätter verwenden möchtet. Bei einer recht späten Aussaat im Mai und Juni könnt ihr den Caribe noch bis in den September hinein ernten. Wenn ihr früher gesät habt, dann solltet ihr spätestens nach der Blüte ernten, weil die Blätter zu diesem Zeitpunkt noch volles Aroma besitzen, das dann allerdings rasch verloren geht (die Pflanze benötigt dann sämtliche Energie, um die Früchte auszubilden, das geht zu Lasten des Geschmacks). Möchtet ihr die Samen verwenden, dann ist der späte August bzw. der frühe September der perfekte Zeitraum. Ganz sicher erntefertig ist der Koriander, wenn die Früchte rötlich-braun schimmern. Bevor ihr die Samen zum Würzen einsetzt, solltet ihr sie allerdings noch drei, vier Tage ein einem sonnengeschützten Plätzchen trocknen.

Wird gerne gekauft mit: