Kürbis "Hokkaido"

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015-084
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Der Kürbis ist die größte Beere der Welt und wird wegen seiner harten Schale auch „Panzerbeere“ genannt. Als geschnitzte Grimasse vertreibt der orange Gigant verlässlich böse Geister, macht aber auch in der Küche eine gute Figur. Ob gekocht, gebraten, gebacken oder die Kerne zu Öl gepresst - der "Hokkaido" ist sehr geschmacksintensiv und reich an Vitaminen.  Auch, wenn der Dicke nicht so aussieht, ist der Kürbis sehr kalorienarm und ein idealer Diätbegleiter.


Dieses Saatgut ist BIO zertifiziert
(DE-ÖKO-006)

Eigenschaften

Pflanzeninformationen
Erntezeit Erntezeit: September bis Oktober
Nährstoffbedarf Nährstoffbedarf: Starkzehrer
Botanischer Name Botanischer Name: Cucurbita pepo
Wuchshöhe Wuchshöhe: Wird mit Rankhilfe über 3 Meter hoch
Lebenszyklus Lebenszyklus: einjährig
Farbwelt Farbwelt: Orange
Verwendung Verwendung: Ideal als Deko und sehr schmackhaft als Suppe. Voll ausgereift sind die Kürbisse über mehrere Monate haltbar.
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Pflanzanleitung auf dem Umschlag

Kürbisse gehören zu den Starkzehrern, benötigen also einen sehr nährstoffreichen Boden und viel Wasser. Idealerweise wachsen sie auf Kompost. Kürbisse müssen nicht zwingend vorkultiviert werden. Die Aussaat im Freiland erfolgt frühestens Anfang Mai. Bevor man die Saatkörner mit einem Abstand von mindestens einem Meter etwa 3 cm tief in die Erde drückt, sollte man sie über Nacht in lauwarmen Kamillentee quellen lassen. Kürbisse sind kälteempfindlich und müssen bei Temperaturen unter 5 Grad mit einem Vlies abgedeckt werden. Ab September können die ersten Kürbisse geerntet werden. Ein reifer Kürbis klingt hohl, hat einen verholzten Stiel und lässt sich mit dem Fingernagel nicht einritzen.

Ausführliche Pflanzanleitung: Kürbis "Hokkaido"

Zugegeben, Kürbis ist nicht jedermanns Sache. Er ist in der Küche zwar nicht ganz so eindimensional, wie er von vielen gesehen wird. Als Gemüsebeilage, im Auflauf, als Suppe oder im Salat macht er sich mit seinem nussigen Geschmack prima und ist hier dem Auge eine bunte Abwechslung. Doch wer dem Kürbis nicht mehr abgewinnen kann, als ihn Ende Oktober auszuhöhlen, eine Fratze reinzuschneiden und dann Kerzen hineinzustellen, dem wird das auch nicht helfen. Für alle anderen: Hokkaidokürbis schmeckt noch viel besser, wenn du ihn selbst ziehst. Wetten?

Ist Mitteleuropa für den Hokkaido überhaupt verträglich?

Klares Ja. Das Klima auf Hokkaido, der zweitgrößten der japanischen Inseln, ist unserem nicht unähnlich. Was dort gedeiht, wächst auch hier. Klar aber, dass dieser Kürbis – der viel Wärme braucht – nicht direkt ins Beet kommt, du musst ihn erst vorziehen. Dafür tut es die Fensterbank, ein sonniges Örtchen dort sollte es jedoch sein. Die Samen gibst du in einen Topf mit ziemlich nährstoffhaltiger und lockerer Erde, viel Stickstoff wäre prima, dann häufelst du eine Schicht Substrat darüber, die Erde hältst du immer feucht. Nass darf sie hingegen nicht werden.

Erst nach dem Nachtfrost ins Freie

Weil der Hokkaido wie eigentlich alle Kürbisse gegenüber Kälte sehr empfindlich ist, wartest du mit dem Umpflanzen ins Beet, bis der letzte Frost auch wirklich vorbei ist. Der Kürbis freut sich auch weiterhin über einen lockeren Boden mit möglichst viel Stickstoff und Nährstoffen. Super ist es, wenn du den Boden schon im Jahr zuvor mit ordentlich Stalldung präpariert hast. Vor dem Einsetzen ins Beet musst du das Erdreich dann noch großzügig umgraben. Für den Standort gilt: Hauptsache sonnig! Etwa sechs bis zehn Kürbissamen auf den Quadratmeter gerechnet sind top. Größer als eine stattliche Paprika wird ein Hokkaido nämlich nicht. Wenn er etwas Platz hat, dann wird er vielleicht ein kleines bisschen größer. Das Gewicht einer reifen Frucht überschreitet die zwei Kilo allerdings nur selten.

Und wo wir schon beim Standort sind, sollten wir auch gleich erwähnen, welche Nachbarn der Hokkaidokürbis mag und welche nicht. Für den Fall, dass du Rankbohnen im Garten ziehst: Diese sind gute Nachbarn für den Hokkaido. Das gilt auch für den – eher unwahrscheinlichen – Fall, dass du Mais anbaust. Gar nicht gut sind andere Kürbissorten. Dann besteht nämlich die Gefahr, dass sich diese Verwandten gegenseitig befruchten. Schlecht für den Ertrag.

Tipps und Tricks zur Pflege und Ernte

Der eben erwähnte Ertrag ist bei diesem Kürbis ansonsten ziemlich reichlich. Noch besser stehen die Chancen für eine reichhaltige Ernte, wenn du nach dem Umsetzen ins Beet schön regelmäßig gießt, sobald die jungen Früchte ein wenig gewachsen sind. Dünger brauchst du dagegen kaum, wenn alles andere passt. Obacht allerdings vor Schnecken – die reißen sich um frische Kürbistriebe! Beim Umsetzen ins Beet ist es deswegen hilfreich, die kleinen Kürbisse so abzudecken, dass die Kriechtiere nicht daran knabbern können. Ein umgedrehtes Glas oder ein Windlicht darüberstülpen dürfte ausreichen. Wenn die Kürbisse dann so groß sind wie eine große Paprika oder eine Grapefruit, sind sie reif und bei vollem Geschmack, jetzt kannst du ernten. Vor September ist das aber nicht der Fall, Oktober oder November sind keine Seltenheit.